Spielberichte Rückrunde 2012/2013

  

 

TV Meckelfeld 2 - MTV Hanstedt 3:2 (2:0)

(SCHO) Im letzten Saisonspiel zeigt sich Absteiger MTV Hanstedt noch einmal von seiner besten Seite, unterliegt aber trotzdem der Zweiten des TV Meckelfeld mit 2:3.
Nach einer ereignislosen Anfangsviertelstunde gab es den ersten Annäherungsversuch des MTV durch Martin Nitschke nach einem Fehler des Meckelfelder Abwehrchefs Bilge Sürek (18.).
Im direkten Gegenzug gab es einen Freistoß für Meckelfeld von der Mittellinie aus. Felix Lüders kam an den weitgeschlagenen Ball und konnte so zum 1:0 für die Gastgeber einnetzen (19.). Hanstedt in der ersten halben Stunde mit mehr Spielanteilen und einer weiteren guten Chance per Freistoß, allerdings konnte Keeper Walter Plambeck den Ball wegfausten. (24.) Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann das zweite Tor. Flanke von rechts auf Frederic Großmann, der vollkommen frei zum 2:0 einköpfen kann. (44.) Mit dem 2:0 ging es auch in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit ging es auch schon prompt weiter. Schiedsrichter Tim Blazeczak entschied auf Elfmeter für Hanstedt nach einem angeblichem Foul an Torben Schierhorn. Wie dem auch sei, Zurawski verkürzte sicher zum 1-2. (47.) Sechs Minuten später tauchte Torschütze Grossmann frei vor dem Hanstedter Tor auf, vergab aber leichtfertig. (53.) Meckelfeld kam weiterhin per Konter. Stefan Behm traf zum vermeintlichem 3:1, doch Schiedsrichter-Assistent Philipp Köhler entschied zurecht auf Abseits. (63.) Doch Meckelfeld gab nicht auf. Erst setzten die Grün-Weissen einen Freistoß an den Pfosten (67.), dann vergab Lüders von halbrechts leichtfertig und schoss den Ball übers Tor. (71.) Ebenjener Lüders konnte allerdings eine Minute später das 3-1 Gastgeber erzielen (72.). Aufs leere Tor musste er nur noch einschieben, nach dem gut auf ihn quergelegt wurde. Zurawski konnte zwar noch mustergültig per Heber aus 20 Metern verkürzen (81.), aber am Ende blieb es beim 3:2. Grossmann hatte sogar noch die Chance für den TVM auf 4-2 zu erhöhen, vertändelte den Ball allerdings leichtfertig.
Hanstedt-Trainer Brandenburg nach dem Spiel: “Wir haben uns heute dusselige Tore gefangen und das Ganze in der ersten Halbzeit verspielt.”

 

TV Meckelfeld II:
Plambeck, Fürst (ab 54. Prasuhn), Gesing, Klein, Sürek, Lüders, Behm, Schmidt (ab 67. Eick), Grossmann, Mtaz, Miroci
MTV Hanstedt:
Hahn, Gerdau (ab 63. Schmidt), B. Dreyer, Sahling, Schierhorn (ab 63. Rettberg), Poppe, N. Dreyer, Nitschke, Wiese, Bugari, Zuranski

Tore: 1-0 Lüders (20.), 2-0 Grossmann (40.), 2-1 Zurawksi (47./FE), 3-1 Lüders (72.), 3-2 Zurawski (81.)

 

TSV Heidenau - MTV Hanstedt 5:0

(JK) Als es auf allen Landkreisplätzen schon in die Halbzeitpause ging, wurde in Heidenau das Spiel gegen Hanstedt erst angepfiffen. Die Frage ist natürlich: WARUM? Grund dafür war der junge, unschlüssige Schiedsrichter Niklas Mattschull, der den Spielplatz nicht bespielbar fand, da eine zu große Verletzungsgefahr bestünde. Kurios an der Ansicht ist, dass das Spiel der 2.Herren ohne große Probleme ausgetragen werden konnte. Da in Heidenau der Hauptplatz bereits mit Rollrasen für den Allianz-Cup fertig gemacht wurde und der 2.Platz für den Schiedsrichter nicht zu bespielen war, einigten sich beide Teams, dass das Spiel auf dem Trainingsplatz ausgetragen wird. Mattschull gab dem TSV die Möglichkeit innerhalb von 20 Minuten das unabgemessene Feld fertigzustellen. Beide Teams sorgten also in kürzester Zeit dafür, dass gespielt werden konnte. TSV Coach Rüdiger Meyer war beeindruckt von dem super Verhalten des MTV: „Riesen Lob und riesen Dank an den MTV. Die Jungs haben sofort mit angepackt und es ermöglicht, dass wir spielen konnten. Alle Spieler wollten spielen und dafür haben wir alles getan.“ Im Spiel war im ersten Durchgang der TSV die klar spielbestimmende Mannschaft und sorgte bis zum Pausenpfiff bereits für eine 4-0 Führung. Als erster Spieler konnte sich Jens Riechert in die Torschützenliste eintragen. Nach einer schönen Kombination legt Steve Römer quer auf den Sturmtank und es steht 1-0 (11.). Hanstedt fand in der 1.Halbzeit gar nicht statt und machte das Leben für den TSV einfach. Aus spitzem Winkel erhöht Römer auf 2-0 (24.) und legt zwei Minuten später per Eckstoss auch noch das 3-0 durch Sven Schröder auf, der Hahn im MTV Tor mit einem wuchtigen Kopfball aus 6 Metern keine Chance lässt (26.). Auch beim vierten Tor war wieder Römer im Mittelpunkt. Aus 22 Metern fasst sich der Spielmacher ein Herz und knallt die Kugel unhaltbar in den Giebel– Marke Traumtor (42.). Kurz vor der Pause bekamen die Gäste noch einen Handelfmeter zugesprochen, doch Kapitän Nils Dreyer zielte ein wenig zu hoch, so dass es mit 4-0 in die Pause ging. In der Kabine appellierte MTV Coach Heiko Brandenburg noch mal an seine Truppe, dass die Jungs sich zusammenreißen sollen, um sich erhobenen Hauptes aus der Kreisliga zu verabschieden. Und das klappte im zweiten Durchgang. Hanstedt investierte mehr, so dass es bis zum Ende ein recht ausgeglichenes Spiel wurde. Einzig und allein Yannick Walz schaffte es noch Andre Hahn zu überwinden. Über das Tor freute TSV Coach Meyer sich: „Da hat er in der Halbzeit zugehört. Aus dem Halbfeld muss bei diesem Wetter mit Druck Richtung Torwarteck geschossen werden. Hat gut geklappt!“ So hieß es also nach 90 Minuten 5-0 für den TSV Heidenau. MTV Coach Heiko Brandenburg war nach dem Spiel trotz der Niederlage entspannt: „Ich bin schon lange dabei, aber der Fußball hat immer wieder neue Geschichten. Das vor dem Spiel war echt lachhaft – wenn der Schiri sagt: Nein, ich pfeife nicht an!, dann ist alles okay, aber er hat sich einfach gar nicht geäußert. Der muss noch viel lernen. Für mich und das Team war es wichtig das wir hier spielen konnten. Wir wollen uns wie Sportsmänner aus der Kreisliga verabschieden und durch Sportsgeist und nicht durch Nichtantreten oder solche Geschichten von uns Reden machen. Glückwunsch an Heidenau und noch mal Danke für das Engagement vor dem Spiel.“

SV Bendestorf - MTV Hanstedt 9:1 (3:1)

(HT) Der SV Bendestorf lud seine Anhänger am Freitagabend zum vorletzten Heimspiel der Saison gegen die stark abstiegsgefährdeten Hanstedter ein. Beide Teams waren im vergangenen Sommer gemeinsam aufgestiegen, konträrer hätten die Saisons der beiden Mannschaften dann aber kaum verlaufen können. Während der SVB die große Überraschungsmannschaft der Liga ist und sogar noch immer (wenn auch nur höchsttheoretische) Auftstiegschancen besitzt, steht den Gästen das Wasser bis zum Hals. Die Ausgangslage der Gäste war klar: Lediglich drei Siege könnten den direkten Abstieg eventuell noch verhindern, allerdings dürfte Kreispokalsieger Fleestedt zeitgleich auch keinen Sieg mehr einfahren. Im ersten Durchgang konnte die Brandenburg-Elf das Geschehen noch relativ ausgeglichen gestalten. Nach dem Sasse und Junge die Bendestorfer mit einem Doppelschlag in Führung gebracht hatten, keimte nach Nils Dreyers Anschlusstreffer wieder etwas Hoffnung auf. Aber Tim Dohnke hatte kein Erbarmen und erhöhte vor der Pause noch auf 3-1! Nach dem Seitenwechsel war die Messe schnell gelesen und damit auch der Hanstedter Abstieg in die Kreisklasse besiegelt. Koop und Timo Freimann erhöhten gleich nach Wiederanpfiff auf 4-1 bzw. 5-1! Der Rest war dann ein Schaulaufen der Bendestorfer - die Zuschauer bekamen Einbahnstraßenfussball in Richtung Gästegehäuse geboten. Junge, Struwe und ein doppelter Dohnke schossen dann den höchsten Saisonsieg heraus. Junge und Dohnke glänzten dabei sogar mit schulbuchmäßigen Kopfballspiel, das kommt auch nicht alle Tage vor! Mit einem sage und schreibe 9-1 Sieg gehen die Bendestorf also in ein völlig entspanntes Champions-League Wochenende. Hanstedt muss dagegen am Sonntag nochmals in Heidenau ran. Nach dem nun sicheren Abstieg und der herben Klatsche alles andere als eine einfache Aufgabe...

 

SV Bendestorf:
K. Freimann, Koop, Ho (ab 72. Roß), Schlegel, Junge, Meier (ab 60. Schulz), Hartmann, Lubowietzki, T. Freimann (ab 65. Struwe), Dohnke, Sasse
MTV Hanstedt:
Hahn, Gerdau, B. Dreyer, Loest, Neumann (ab 73. Wiese) Sahling, Schmidt, Poppe, N. Dreyer, Bugari, Wäder

Tore: 1-0 Sasse (21.), 2-0 Junge (22.), 2-1 N. Dreyer (39.), 3-1 Dohnke (42.), 4-1 Koop (47.), 5-1 T. Freimann (52.), 6-1 Junge (69.), 7-1 Dohnke (74./FE), 8-1 Struwe (83.), 9-1 Dohnk

 

TSV Over-Bullenhausen - MTV Hanstedt 5:0 (2:0)

(ZD)Am Over-Deich kam es heute zur Partei zwischen der Heimmannschaft aus Over und den abstiegsbedrohten Gästen aus Hanstedt. Für den MTV vielleicht der letzte Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt.

Dementsprechend motiviert gingen die arg vom Verletzungspech gebeutelten Gäste in das Spiel gegen die bereits seit längerer Zeit gesicherten Overaner. Auf dem schwierigen Geläuf hatten allerdings von Beginn beide Mannschaften zunächst große Probleme so etwas wie Spielfluss zustande zu bringen. Auf diese Weise entstand bis zur 20 Minute eine sehr zerfahrende Partie, in der es nahezu keine Tormöglichkeiten auf beiden Seiten gab. So bedurfte es ein Missverständnis in der Hanstedter Hintermannschaft, das der hellwache Benjamin Kirchhoff zur 1-0 Führung für die Gastgeber ausnutzte (20.Min). In der Folge war Hanstedt von diesem Rückstand vielleicht noch ein wenig benommen, woraufhin der MTV nur zwei Minuten später auch noch das 2-0 von Overs Topstürmer Kühn hinnehmen musste (22. Min). Die Gastgeber nutzen in dieser Spielphase sehr konsequent die wenigen Chancen, die sich ihnen in der ersten Halbzeit boten. Hanstedt warf zwar alles in die Waagschale, blieb aber bis zur Halbzeit ohne Chancen in der Offensive.
Der TSV war an diesem Tag einfach im richtigen Moment am richtigen Ort. Ebenfalls direkt nach Beginn des zweiten Durchgangs, als Steiniger das möglicherweise vorentscheidende 3-0 beisteuern konnte (47.Min). Over genügte am heutigen Sonntag eine durchschnittliche Leistung, um den Gast aus Hanstedt seine Grenzen aufzuzeigen. Kühn und Steiniger legten in der 65. und 70 Spielminute noch jeweils ihren zweiten Treffer in diesem Spiel nach und besiegelten damit den klaren 5-0 Heimsieg ihrer Mannschaft. Denn in den letzten zwanzig Minuten ließen es beide Teams bei sommerlichen Temperaturen etwas entspannter angehen, sodass die Partie nur noch vor sich hin plätscherte.
Over gelingt somit der vierte Sieg in Folge und kann nun entspannt den letzten Ligaspielen entgegen sehen. Für das Team von Heiko Brandenburg scheinen dagegen die Stunden in der Kreisliga Harburg gezählt zu sein. Mit 11 Punkten Rückstand bei nur noch vier ausbleibenden Spielen muss nun schon ein Wunder her, um den MTV vorm Abstieg zu bewahren. Dementsprechend realistisch weiß man die Situation in Hanstedt einzuschätzen und gibt nun die Marschroute aus, sich in den letzten Spielen noch einmal erhobenen Hauptes aus der Liga zu verabschieden.

 

 

 

 

TSV Over-Bullenhausen: F. Kirchhoff, Hoffmann, Weis, Gania, Fey, Wille, Steiniger, B. Kirchhoff, Doehrer, Kosik (ab 37. Malkomes), Kühn
MTV Hanstedt: Hahn, Dreyer, Loest, Poppe, Dreyer, Nitschke (ab 46. Köplin), Bugari, Zurawski, Sahling, Gebauer, Wäder

Tore: 1-0 B. Kirchhoff (20.), 2-0 Kühn (22.), 3-0 Steiniger (47.), 4-0 Kühn (65.), 5-0 Steiniger (70.)

 

MTV Hanstedt - TVV Neu Wulmstorf 0:3 (0:3)

(SCH) In einem gemütlichen Sommerkick reichte den Gästen aus Neu Wulmstorf gegen schwache Hanstedter ein 45-minütiges Pflichtprogramm um die nächsten drei Punkte im Kampf um den Relegationsplatz einzufahren. Ein früher Treffer und ein Eigentor brachen der Mannschaft von Trainer Brandenburg im Nachholspiel das Genick - im zweiten Durchgang wurde es langweilig.
Die Neu Wulmstorfer kamen gut in die Partie. Der in die Startelf gerutschte Angreifer Economou wurde im Sechzehner angespielt und tunnelte Hanstedts Schlussmann Hahn zum frühen 0-1 (10.).
Von den von Abstiegssorgen geplagten Gastgebern kam herzlich wenig Gegenwehr - im Gegenteil, man half dem TVV beim Toreschießen sogar auf die Sprünge: Nach einem Freistoß von Andreas Kohn war Hanstedts Jörg Neumann der Unglücksrabe und köpfte den Ball in das eigene Tor zum 0-2. Damit war die Messe eigentlich schon gelesen - weder die Zuschauer, noch die Beteiligten trauten dem MTV in der heutigen Form ein Comeback zu. Eine einzige Chance stand zu Buche, doch Marco Baars war zur Stelle. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhten die Roten Teufel gar auf 0-3 und ermöglichten sich somit den Schongang in Halbzeit Zwei: Viehl spielte Andreas Kohn an, der einen kühlen Kopf behält und den letzten Tagestreffer erzielte (40.)
Wie bereits erwähnt, gab es im zweiten Durchgang wenig Nennenswertes zu sehen. Zwei Chancen für den eingewechselten Neu Wulmstorfer Grigo, eine weitere Gelegenheit für Belitz, doch kein Tor mehr - weder für den TVV, noch für den MTV. Die Gastgeber beschränkten sich aufs Verteidigen und wollten anscheinend eine höhere Niederlage verhindern, der TVV hingegen hatte keinen Grund, noch ein Feuerwerk abzubrennen. Folglich blieb es beim verdienten und relativ lockeren 0-3 Erfolg für die Gäste aus Neu Wulmstorf.
Für den MTV bleibt es also bei 10 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Bei fünf verbleibenden Partien ist die Hoffnung auf den Klassenverbleib natürlich so gut wie vollständig verflogen. Für die Neu Wulsmtorfer hingegen geht es am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Bendestorf darum, ein echtes Ausrufezeichen im Kampf um Platz 2 zu setzen - und die Konkurrenz aus Luhdorf und Scharmbeck schaut gespannt auf den Ausgang.

 

MTV Hanstedt:
Hahn, Gerdau, Dreyer, Neumann (ab 46. Ptasik), Poppe, Dreyer, Schmidt, Bugari, Sahling, Wiese (ab 46. Köplin), Bargmann
TVV Neu Wulmstorf:
Baars, Weise (ab 73. Malolepszy), Knop, A. Kohn, Neumann (ab 46. Grigo), Viel, Baars, Belitz, Scheepker (ab 61. R. Kohn), Carl, Economou

Tore: 0-1 Economou (10.), 0-2 Neumann, ET (34.), 0-3 A. Kohn (40.)

 

MTV Hanstedt - SG Scharmbeck/Pattensen 0:3 (0:1)

(HT) Für den MTV Hanstedt hätte das Wochenende kaum schlechter laufen können. Erst die Nachricht des grandiosen Sieges der Meckelfelder Reserve des direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib gegen den FC Rosengarten, dann die verdiente und klare Heimniederlage gegen keineswegs überragende Scharmbecker. So langsam aber sicher wird die Luft dünner und dünner. Mit nun 8 Punkten Rückstand bei noch sechs zu spielenden Matches wird ein kleines Hanstedter Wunder von Nöten sein. Etwas überraschend passten sich beide Teams am Nachmittag den äußerlichen Begebenheiten an und präsentieren den Zuschauern nicht etwa rassige Zweikämpfe sondern einen mauen Sonntagskick! Beide Teams haben wie gesagt noch große Ziele vor sich! Über Hanstedt wurde gerade berichtet, die Gäste aus Scharmbeck wollen den Relegationsplatz mit aller Macht. Gleich nach fünf Minuten eine der wenigen Torszenen im ersten Durchgang. Hanstedts Abseitsfalle misslingt. Noch Top-Torjäger Gressmann (Youngster Reese kommt mit großen Schritten) ist alleine durch bleibt aber am starken Hanstedter Keeper Hahn hängen. Danach viel Stückwerk, wenig Laufbereitschaft und vor allem kaum Torgefahr auf beiden Seiten. Erst kurz vor der Pause mal wieder ein echtes Highlight bzw. die Führung der Gäste. Endlich hatte die SG mal schnell geschaltet, Reese führt einen Freistoß prompt aus, Hanstedt unglücklich, Albers staubt ab zur Führung! Danach war Pause und eigentlich konnte es nur besser werden. Die Scharmbecker steigerten sich in der Tat, zelebrierten in der Folge aber auch kein Fussball. Mehr Bereitschaft war auch nun bei den Hausherren zu erkennen, aber Durchschlagskraft im Angriff ist etwas anderes. Ein kleines Billardtor sorgte nach gut einer Stunde dann für die Vorentscheidung. Reese mauschelt sich irgendwie durch die MTV-Defensive, der Ball fliegt Richtung Tor, Hanstedt will per Hand klären, aber nicht mal das klappt und der Ball kullert über die Linie. Damit war das Spiel praktisch gelaufen - dachte man zumindest. Auf einmal aber die große Chance zum Anschluss. Bugari ist außen frei durch, bleibt aber an Keeper Lübberstedt hängen. Das hätte die Partie nochmal spannend machen können. So blieb es lange Zeit beim Zwei-Tore Vorsprung auch weil Reese, Jepsen und Co. mehrmals am besten Hanstedter Keeper Hahn scheiterten. Der eingewechselte Wiele machte es dann quasi mit dem Schluspfiff besser! Querpass und zack in die lange Ecke - das war dann der Endstand. Scharmbeck bleibt damit weiter im Rennen um Platz zwei. Gegen die kampfstarke und ebenfalls stark abstiegsgefährdete SaGa will und muss man aber eine Schippe drauf legen am kommenden Mittwoch... Hanstedt begrüßt am 1. Mai die nächste Spitzenmannschaft - die roten Teufel sind zu Gast!

 

MTV Hanstedt: Hahn, A. Gerdau, B. Dreyer, Neumann (ab 64. Wiese), Poppe, N. Dreyer, Sahling, Bargmann (ab 76. Schmidt), Wäder, Bugari, Zurawski

 

SG Scharmbeck-Pattensen: Lübberstedt, Müller, Jeschke (ab 73. Wiele), Hinsch, Teege, Willert, S. Petersen (ab 73. Jansen), Albers, Jepsen, Gressmann (ab 83. Delventhal), Reese

 

Tore: 0-1 Willert (42.), 0-2 Reese (57.), 0-3 Wiele (89.)

 

MTV Egestorf - MTV Hanstedt 4:2 (1:2)

(HT) Im heimischen Derby vor über 200 Zuschauern gelang der Kruse-Elf ein glücklicher Derby-Sieg mit dem man bereits frühzeitig das Saisonziel Nichtabstieg erreichen konnte. Vom Saisonziel Klassenerhalt ist der Gast aus Hanstedt dagegen zurzeit noch weit entfernt...
Die Zuschauer bekamen ein echtes Derby zu sehen. Es gab heiße Duelle auf und neben dem Platz, zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen, Platzverweise, tolle Stimmung und reichlich Tore - insgesamt aber alles im absolut fairen Rahmen. Entscheidend war heute auch der Wind auf der Egestorfer Anlage. Beide Teams konnten jeweils 45 Minuten von der herben Windunterstützung profitieren. Besonders den Gästen gelang es über ihre langen Bälle im ersten Durchgang für reichlich Gefahr sorgen. Zwar ging der Gastgeber durch Lübberstedt zunächst noch in Führung, die passende Antwort hatte das Sturmduo Nitschke/Zurawski aber noch vor der Pause parat. Bei den langen Bällen zeigte sich Egestorf dabei etwas unsortiert und zweimal waren die Hanstedter per Abstauber erfolgreich. Insgesamt war das auch nicht ganz unverdient. Hanstedt hatte den Hausherren nach gut 15 Minuten mit ihrer kraftvollen und kämpferischen Einstellung den Schneid abgekauft.
Nach dem Seitenwechsel hätte Martin Nitschke dann fast für eine Vorentscheidung gesorgt. Zweimal hatte er die Chance zu erhöhen, scheiterte aber jeweils am jungen Egestorfer-Keeper Drewes! Nach gut einer Stunde sollte dann neues Personal für Schwung beim MTV Egestorf sorgen. Gesagt getan! Alexander Pohlmann kam nach seinem Bänderiß zu seinem Comeback und durfte bereits drei Minuten nach der Einwechslung über seinen Ausgleichstreffer jubeln. Einmal durch die Schnittstelle der Hanstedter Defensive und der pfeilschnelle Pohlmann bleibt eiskalt - Ausgleich! Für die Gäste ein bitterer Schock nach den verpassten Chancen zuvor. In der 79. Minute dann die Szene des Tages! Pohlmann, Keeper Hahn und der Unparteiische sind dabei die Hauptakteure. Hahn pflückt einen langen Ball ab und hat ihn eigentlich in der Hand, Pohlmann ist dran, es kommt zum Körperkontakt, der Ball liegt auf einmal frei und wenige Sekunden später im Tor. Die eine Seite außer sich vor Freunde, die andere Seite vor Wut. Aber alle Proteste helfen nicht, der Treffer zählt. Wohl eine klare Fehlentscheidung, wenn selbst Egestorfs Coach Kruse zu Protokoll gab, "der Towart hatte den Ball in der Hand, ich hätte es abgepfiffen..."! Glück also für die Hausherren - danach ging auf jeder Seite noch ein Spieler früher als geplant vom Acker und Hanstedt stemmte sich nochmal gegen die drohende Niederlage. Gute Einschusschancen konnten allerdings nicht mehr kreiert werden. In der Nachspielzeit nutzte Weselmann einen berechtigten Strafstoss gegen nun völlig aufgerückte Gäste zum 4-2 Endstand.
Gästeakteur Stefan Sahling nach Schlusspfiff: "Die Niederlage ist sehr ärgerlich. Zum Einen hätten wir den Sack nach der Pause zu machen können, zum anderen muss das 3-2 abgepfiffen werden. Egestorf war ansonsten heute einfach effektiver. Nun kommt Winsen nach Hanstedt, da müssen drei Punkte her..."!
Egestorfs Erfolgstrainer Michi Kruse war natürlich bester Laune: "Ich bin begeistert wie meine Mannschaft nach dem 1-2 wieder zurück gekommen ist. Das war ein tolles Derby mit am Ende natürlich auch einen glücklichen Sieger, ohne Frage. Das Saisonziel ist erreicht, nun können wir gänzlich ohne Druck spielen und uns versuchen spielerisch weiterzuentwickeln. In unser jungen Mannschaft steckt noch viel Potential..."

 

MTV Egestorf:
Drewes, Tangermann, Weselmann, Emmann, Richter, Ohla (ab 62. Wachs), Schmitz (ab 65. Sklenarz) Szwarc (ab 62. Pohlmann), Knispel, Lübberstedt, J. O. Sellhorn,
MTV Hanstedt:
Hahn, A. Gerdau, B. Dreyer, Sahling (ab 77. Bargmann), Rettberg, Wäder, Gebauer, Bugari, N. Dreyer, Zurawski, Nitschke

Tore: 1-0 Lübberstedt (14.), 1-1 Nitschke (35.), 1-2 Zurawski (44.), 2-2 Pohlmann (65.), 3-2 Pohlmann (79.), 4-2 Weselmann (90.+2/FE)
Zuschauer: 250
Bes. Vork.: Gelb-rote Karte Emmann (81./Egestorf), gelb-rote Karte A. Gerdau (85./Hanstedt)

 

MTV Hanstedt - MTV Luhdorf-Roydorf 0:3 (0:0)

(HT) Der MTV Luhdorf bleibt mit dem Auswärtssieg am Donnerstagabend beim Gastspiel in Hanstedt den Spitzenteams der Kreisliga auf den Fersen. Nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang kam die Hackstein-Elf zu einen ungefährdeten Dreier an der Winsener Straße! Die Hausherren verpassten es dagegen auf die Konkurrenz im Abstiegskampf Boden gut zu machen! Ingesamt zeigte sich die Brandenburg-Elf über die gesamten 90 Minuten gerade in der Offensive viel zu harmlos. Die erste Hälfte waren zunächst eher 45 Minuten zum Vergessen. Die Hausherren durften dabei aber noch am ehesten zufrieden gewesen sein, denn bis auf einige dezente Abschlüsse, dem Zufall geschuldet, bekamen beide Mannschaften wenig aufs Parkett gezaubert. Besonders von den Gästen, die noch in den Kampf um den Relegationsplatz einschreiten wollen, war das viel zu wenig. Anscheinend konnte Trainer Jens Hackstein seine Mannen dann in der Kabine wachrütteln. Der frühe Führungstreffer durch Barnstedt nach dem Seitenwechsel spielte den Gästen dann natürlich in die Karten. In der Folge deuteten die Mannen aus Luhdorf an, warum sie als eine der spielstärksten Teams der Liga gelten. Nach gut 60. Minuten war die Partie dann bereits endgültig entschieden. Luhdorf erhöhte mit einem Doppelschlag durch Andy Jacobs und Freddy Pein auf 3-0! Die Hausherren hatten dem MTV Luhdorf nach der Führung aus Minute 50 quasi nichts mehr entgegen zu setzen. Im weiteren Abstiegskampf wird die Brandenburg-Elf sich definitiv steigern müssen, auch wenn nicht alle Gegner das Kaliber "Luhdorf" aufweisen werden. Für ein Heimspiel im Abstiegskampf hätte man sich im zweiten Durchgang dann doch etwas mehr Gegenwehr erwartet. Luhdorf spielte den komfortablen Vorsprung dann ganz entspannt runter. Insgesamt geht das Ergebnis daher auch voll in Ordnung! Luhdorf ist der Konkurrenz im Kampf um Platz damit weiter auf Tuchfühlung geblieben, Hanstedt braucht dagegen dringend Punkte - mit vier Punkten Rückstand ist man bereits hinterdran. Nichtsdestotrotz gibt es noch reichlich Punkte zu ergattern. Am Sonntag beim Derby in Egestorf kann nach 90 Minuten die Welt schon wieder ganz anders aussehen...

 

MTV Hanstedt: Hahn, Gerdau, B. Dreyer, Sahling, Rettberg, N. Dreyer, Poppe (ab 85. Evert), Nitschke (ab 67. Bargmann), Bugari, Wäder, Zurawski

 

MTV Luhdorf-Roydorf: Hußmann, Barnstedt, Kummerfeld, Stelzer, Eggers (ab 58. Eggers), Pein, Kanat, Nik. Illmann (ab 80. Oertzen), Özdemir (ab 50. Randel), Mertke, Jacobs

 

Tore: 0-1 Barnstedt (50.), 0-2 Jacobs (59.), 0-3 Pein (60.)

 

FC Rosengarten - MTV Hanstedt 5:0 (2:0)

(TS) Die Rollen vor dem Spiel hätten nicht klarer verteilt sein können. Der Tabellenführer aus dem Rosengarten empfing den Tabellenvorletzten aus Hanstedt. Eine Art David gegen Goliath, nur blieb diesmal der haushohe Favorit Sieger. In einer unterdurchschnittlichen Kreisligapartie siegt der FCR am Ende verdient, aber deutlich zu hoch mit 5-0.

Kommen wir zum Spiel. Für beide Mannschaften war es interessant zu sehen, wie man die schier endlos lange Pause weggesteckt hat. Die Jungs von Coach Kortylak begann hierbei wie die Feuerwehr, von Wintermüdigkeit war nichts zu sehen. Niemeyer setzt sich auf rechts durch, seine Flanke landet bei Stadie, der den Ball in Zidane Manier (CL Finale Real vs. Leverkusen, Anm.der Red.) aus 14m volley in die Maschen haut (2.). Ein Blitzstart des Herbsmeisters. Doch damit nicht genug. Ein flach, aber scharf hereingetretener Eckball von Fuhrmann erreicht den gestarteten Kuhfuß, der den Ball aus 6m locker einschiebt (4.). Die Gäste hatten bis dato kaum einmal den Ball berührt und lagen schon 0-2 zurück. Schlechter kann man nicht ins Spiel starten. Im Vergleich zum großen HSV, die sich in München abschlachten ließen, zeigte die Mannschaft von Coach Brandenburg allerdings Charakter und Moral. Rosengarten stellte das Fußballspielen ein und ließ die Gäste zurück ins Spiel kommen. Hanstedt war plötzlich griffig in den Zweikämpfen, erkämpfte sich von Minute zu Minute ein Übergewicht und ließ zumindest in Ansätzen erahnen, dass das Ding hier noch nicht durch ist. Der erste Warnschuss von Zurawski streifte nur knapp über das Gehäuse von Katze Hellwig (12.). Die Gäste waren spielerisch allerdings zu limitert um die schläfrige FCR- Leistung auszunutzen. Bezeichnend, dass die Größte Chance der Gäste aus einem Eckball rührte, doch Jan Beth konnte vor dem einschussbereiten Gerdau klären. Dies tat er allerdings laut dem Unparteiischen nicht regelkonform. Der Unparteiische entschied auf "hohes Bein" und ermöglichte den Gästen einen indirekten Freistoß aus kürzester Distanz. Die FCR Abwehr versammelte sich auf der Linie, musste allerdings nicht eingreifen, da Hellwig den Ball entschärfte (32.). Das Spiel auf dem sehr hölprigen Geläuf wurde von Minute zu Minute schwächer. Den Hausherren fehlte die Einstellung zum Spiel, Laufbereitschaft und die nötige Aggressivität. Dass das nicht bestraft wurde, lag vor allem an Hanstedt, die zwar kämpferisch überzeugten, aber nach vorne viel zu harmlos waren. Mit dem 2-0 ging es dann auch in die Pause.

Einzig die Stadion-Bratwurst erwärmte die Herzen der Zuschauer. Zum Leidwesen Selbiger wurde das Spiel in Halbzeit zwei nicht besser. Wie sagt man so schön, es plätscherte vor sich hin. Ein Mittelfeldgeplänkel mit vielen einfachen und unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten. Es hätte trotz allem nochmal richtig spannend werden können. Wieder einmal verteidigt der FCR einen Gäste Angriff ungenügend, Zurawski legt den Ball im 16er quer auf Bargmann, der das Künststück vollbringt und den Ball aus 3 Metern am leeren Tor vorbeischiebt(65.). Wer weiß, wie es dann gelaufen wäre .. Der Fußball ist aber kein Konjunktiv und so erhöhte der FCR nach dem ersten vernünftigen Angriff in Halbzeit 2 auf 3-0. Glade auf links durch, mit dem Auge für Krause und der Topscorer des FCR schließt trocken ab. Auch hier keine Chance für Hahn im Kasten der Gäste(72.). Kruze Zeit später hilft ein Standard. Löschmann schlägt den Ball aus dem Mittelkreis in den 16er, Kuhfuß setzt sich im Luftduell durch, legt quer auf Glade, der nur noch einzuschieben braucht (75.). Auch bei letzten Tor des Tages hilft wieder ein Standard. Vorher war Niemeyer rüde von Gerdau von den Beinen geholt wurden. Diese Aktion war durchaus rotwürdig. Den Freistoß bringt Krause in den 16er, der Bulle aus dem Rosengarten Kai Löschmann schraubt sich am höchsten und nickt das Ding aus kurzer Distanz ein. Es war noch ein Hanstedter am Ball, der allerdings auch ohne diese Berührung den Weg ins Tor gefunden hätte (87.). Negativer Höhepunkt ist die Aktion von Nils Dreyer, der Glade ohne Chance auf den Ball und völlig übermotiviert von hinten in die Beine springt. Auch hier wäre eine Rote Karte durchaus gerechtfertig, es blieb allerdings bei Gelb. Eine mehr als fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichtergespann.
Am Ende steht ein zu erwartender Sieg der Hausherren, die allerdings eine der schwächeren Saisonleistung abliefern und Glück sein können, heute auf einen noch schwächeren Gegner getroffen zu sein.

 

FC Rosengarten:
Hellwig - Grube (ab 68. Lange), Löschmann, Menk, Niemeyer - Fuhrmann, Stadie - Beth (ab 77.Eich), Glade - Kuhfuß (ab 60. van Gunst), Krause
MTV Hanstedt:
Hahn, Gerdau, Köplin, Rettberg, Loest (ab 39. Bargmann), Dreyer, Nitschke, Sahling, Bugari (ab 80. Poppe), Zuranski (ab 87.Wiese), Gebauer

Tore: 1-0 Stadie (2.), 2-0 Kuhfuß (4.), 3-0 Krause(72.), 4-0 Glade (75.), 5-0 Löschmann (87.)

MTV Hanstedt - TuS Fleestedt 2:4 (0:2)

Am 03. März 2013 trafen sich der MTV Hanstedt und der Tus Fleestedt zum Nachholspiel im Auepark. Der MTV brauchte die 3 Punkte um nicht den Anschluss zu verlieren und die TUS wollte sich vom abstiegsgefährdeten Bereich absetzen. Die Vorsätze waren somit klar.

Der MTV kam aber nicht richtig in das Spiel. Zunächst fand ein eigentlich harmloser Freistoß in der 10 Minute sein Ziel im Hanstedter Gehäuse. Wenig später fand ein langer Ball den Fleester Stürmer, der Ruhig zum 0:2 einschieben konnte.

Danach folgte der Aufreger des Spiels. Nach dem der Hanstedter Kapitän Meyer in einer Szene rüde gefoult wurde (wofür es die gelbe Karte gab), trat derselbe Fleesteder den Hanstedter Kapitän an der Mittellinie erneut überhart um. Die Folge ist schwerwiegend: Wadenbeinbruch beim Hanstedter. Der bis dahin eigentlich souveräne Schiedsrichter ließ das Spiel weiterlaufen, so dass der Fleestedter Mittelfeldspieler ohne Platzverweis davon kam.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängte Hanstedt die Tus weit in die eigene Hälfte. Größere Torchancen ergaben sich hieraus allerdings nicht. Hanstedt drängte und die Tus konterte. Das Spiel entwickelte sich noch mehr als in der 1. Halbzeit zu einem Kampfspiel in dem beide Seiten mit hohen Bällen ihr Glück suchten.

So in der 77. Minute. Nach langem Ball verwehrtete ein Fleestedter zum 3:0. Hanstedt schaffte zwar nochmal den Anschluss durch Talik, aufgrund eines sehr Abseitsverdächtigen 1:4 war das Spiel dann allerdings endgültig entschieden.

Das 2:4 von Talik in der 90. Minute war nur noch für die Statistiker interessant.



 

Torschützen:

Häntsch 0:1 (15. Min), Eymers 0:2 (21. Min), Eymers 0:3 (77.Min),  Zurawski 1:3 (80.Min), Tagac 1:4 (84.Min), Zurawski 2:4 (94.Min)

VfL Maschen - MTV Hanstedt 4:2 (2:1)

(SCH) Wenn die Adventszeit beginnt kommen die Leute so langsam in besinnliche Weihnachtsstimmung. In Maschen verirrten sich angesichts des trüben Wetters und des hiesigen Weihnachtsmarktes nur wenige Zuschauer zur Kreisligabegegnung zwischen dem VfL und dem MTV Hanstedt. Auf dem Platz war von Vorweihnachtsstimmung allerdings rein gar nichts zu sehen! Das Duell bot einiges: Tore, Emotionen, Kampf und leider auch äußerst unschöne Szenen, doch fangen wir vorne an:
Mit dem MTV Hanstedt empfing der VfL nicht nur einen akut abstiegsberohten Kreisligaverein, sondern zugleich auch den ehemaligen Maschener Heiko Brandenburg, der beim MTV bekanntlich das Traineramt inne hat. Entsprechend motiviert gingen beide Teams zu Werke und von Beginn an machte Maschen deutlich, dass man keinen Zentimeter herschenken wollte. Mit bissigen Zweikämpfen machten sie den Hausherren das Leben schwer und nach 25 Minuten gab es bereits den ersten großen Aufreger! Golke war seinen Verfolgern entwischt, wollte an Keeper Hahn vorbeiziehen und kam zu Fall. Der junge Schiedsrichter hatte ein Foul erkannt und zeigte gegen die heftigen Proteste der Hanstedter auf den Punkt. Die doppelte Bestrafung folgte auf dem Fuße: Keeper Hahn sah den roten Karton. Ersetzt wurde der Schlussmann vom Außenverteidiger Rettberg, der beim Elfmeter allerdings chancenlos blieb. Der Platzverweis brachte weiteren Zündstoff in die ohnehin schon intensive Partie und soviel sei vorweggenommen: Es sollte nicht der einzige Feldverweis bleiben. Mit Wut im Bauch rannte Hanstedt an und kam zum Ausgleich. Nach einer Standardsituation kommt Wäder an den Ball und überwindet Langner-Vertreter Ole Blohm zum 1-1. Nur zwei Minuten später folgte allerdings der nächste Nackenschlag für die 10 Hanstedter in persona Torben Voelz, der mit einer gekonnten Einzelleistung und einem platzierten Abschluss aus 18m kurz vor dem Pausenpfiff auf 2-1 erhöhen konnte.
Leider hatte der Pausentee keine beruhigende Wirkung auf die Gemüter und so blieb die Partie auch im zweiten Durchgang überhart. Nun ließen sich auch die Jungs von den Trainern Cornehl und Tewes nicht lumpen und blieben in den Zweikämpfen wenig zimperlich. Hanstedt zeigte eine gute Moral und kam auch nach dem 2-1 Rückstand zurück in die Partie - begünstigt allerdings durch ein Vergehen der Maschener. Hanstedt mit einem langen Ball in die Spitze, Sauerländer versucht zu retten was nicht mehr zu retten ist - Elfmeter! Dreyer nutzt die Chance und gleicht aus. Nicht nur auf der Anzeigetafel, sondern auch personell herrschte nun wieder Gleichstand. So intensiv und hektisch die Partie auch war, die spielerische Überlegenheit des VfL trug nun doch noch ihre Früchte. Beim 3-2 stellt sich der MTV in der Defensive nicht gut an, Zielke wird in der Box angespielt und überwindet Ersatzmann Rettberg zum 3-2.
Was nun folgte war ein Schauspiel, das für neutrale Zuschauer (leider waren die meisten ja auf dem Sofa oder dem Weihnachtsmarkt) wohl den maximalen Unterhaltungswert hatte. Nach einem Foulspiel wird der Hanstedter Kapitän Kevin Meyer mit der Ampelkarte bestraft - doch hatte er zuvor überhaupt schon Gelb gesehen? Niemand konnte sich daran erinnern und somit ist diese Entscheidung mehr als fragwürdig. Nach dieser Entscheidung wurde das Fußballspielen auf beiden Seiten komplett eingestellt. Es wurde noch ruppiger als es ohnehin schon war und der völlig überforderte junge Schiedsrichter hätte eigentlich noch mehrfach den roten Karton ziehen müssen. Dies tat er allerdings nicht, was von beiden Seiten schamlos ausgenutzt wurde. Dem traurigen und schon fast lächerlichen Höhepunkt dieser absurden Begegnung ging ein Zweikampf zwischen Ersatzkeeper Rettberg und Maschens Timo Milewski voraus. Diesen Zweikampf empfanden wohl einige Hanstedter Anhänger als äußerst unfair und stürmten das Feld. Es entstand ein Handgemenge, das sogleich durch Spieler beider Teams erweitert wurde und sich erst nach einiger Zeit wieder auflöste. Eine unschöne Szene, die auf Fußballplätzen nichts verloren hat. Einen sportlichen Schlusspunkt gab es dann doch noch zu verzeichnen, denn der eingewechselte Hupfer erhöhte in der Nachspielzeit noch auf 4-2 für die Hausherren.
Die Bilanz des Wahnsinnsspiels: Zwei rote Karten, eine gelb-rote Karte, zwei Elfmeter, eine Rudelbildung und zu allem Überfluss noch eine Muskelverletzung des Mascheners Lars Saße, der mit dem Krankenwagen abgeholt wurde. Gute Besserung vom LAFU-Team.
Erstaunlich einig waren sich die Trainer nach der Partie. Heiko Brandenburg: "Über dieses Spiel kann man einen ganzen Abend sprechen, so viel ist da passiert - und es ist noch nicht vorbei (Anm. d. Red.: Brandenburg spricht vom möglichen Protest wegen des fragwürdigen Platzverweises gegen Kevin Meyer). Ich denke, dass beide Teams heute nicht unbedingt fair gespielt haben aber es ist Sache des Schiedsrichters, so etwas zu regeln und zu bestrafen. Es tut mir Leid für den Jungen, der mit der Partie völlig überfordert war. Was ich meiner Mannschaft aber hoch anrechne ist, dass sie sich nach zweifachem Rückstand in Unterzahl zurückgekämpft hat."
Ähnlich sah es Maschens Andreas Tewes: "Spielerisch war das heute sicherlich nicht berauschend. Das Spiel war hart, umkämpft und an vielen Stellen unfair. Die erste Gelbe für Kevon Meyer habe ich persönlich auch nicht mitbekommen aber im Internet steht sie - ich gehe also davon aus, dass der Platzverweis somit seine Richtigkeit hat."
Sportlich betrachtet bedeutet der Sieg für Maschen den entfernten Anschluss an die Spitzengruppe - der MTV verpasst durch die Niederlage den Sprung aus der Abstiegszone. Wir sind gespannt, welches Nachspiel diese Partie noch nimmt...

 

 

VfL Maschen:
Blohm (3), Sauerländer (3), Kaireit (3), Spuler (3,5), Milewski (4), Golke (3) [ab 73. Meyer (3)], Saße (3) [ab 73. Hupfer (3)], Paetow (2,5), Stockbauer (2,5), Zielke (3,5), Voelz (2)
MTV Hanstedt:
Hahn, Gerdau, Dreyer, Rettberg, Bugari (ab 67. Poppe), Dreyer, Meyer, Kaval (ab 67. Bargmann), Zurawski, Gebauer, Wäder (ab 58. Sahling)


Bes. Vork.: Rote Karte für Torwart Andre Hahn (Hanstedt) nach Foulspiel (25.), Rote Karte für Sauerländer (Maschen) nach Notbremse (60.), Gelb-Rot für Kevin Meyer (Hanstedt).

 

Tore: 1:0 Hupfer (FE 25.Min), 1:1 Wäder (40.Min), 2:1 Voelz (42.Min), 2:2 Dreyer N. (FE 60.Min), 3:2 Zielke (73.Min), 4:2 Hupfer (92.Min)

SG SaGa - MTV Hanstedt 2:2 (2:0)

(TS) Ein echter Abstiegskrimi und ein sogenanntes 6-Punkte Spiel stieg heute in Salzhausen. Die heimische SaGa, drittletzter der Tabelle, empfing den MTV Hanstedt, seines Zeichen Tabellvorletzter, zu einem enorm wichtigen Spiel. Am Ende trennen sich beide Manschaften leistungsgerecht 2-2 Unentschieden, womit beide ein wenig auf der Stelle treten. Die Hanstedter haben damit in den letzten sechs Spielen nur eines verloren, während die SaGa nur bedingt Wiedergutmachung gelingt für die Schmach letzte Woche in Rosengarten.

Zum Spiel... Dabei erwischen die Hausherren einen Start nach Maß. Momo Elchafei bekommt im Mittelfeld die Kugel und spielt einnen klugen Pass in die Schnittstelle der Vierabwehrkette, Alex Richter ist schneller als die MTV Hintermannschaft und lässt Hahn im Gehäuse der Gäste keine Chance, 1-0 nach nur 6 gespielten Minuten. Auch in der Folge war die SaGa die bessere Mannschaft. Aggressiv am Mann, kompakt stehend in der Defensive ließen sie auch spielerisch die eine oder andere schöne Kombination folgen. Der Aufsteiger aus Hanstedt, der 4 der letzten 5 Begegnungen gewonnen hatte, war überhaupt nicht da heute, ließ all das vermissen, was sie beim Sieg gegen die Eintracht aus Hittfeld so stark machte. Frühes Pressing gegen den ballführenden Spieler, Aggressivität am Mann - nichts von dem war zu sehen. Die SaGa hatte leichtes Spiel, versäumte es allerdings die Überlegenheit in Tore, geschweige denn in Torchancen umzumünzen. So dauerte es gut eine halbe Stunde ehe die Heimelf erhöhen konnte. Diesmal hat Chrischi Ramm im Mittelfeld zu viel Platz, darf sich drehen, den Ball perfekt in den Lauf von Elchafei spielen, der alleine auf Hahn zuläuft und diesem ebenfalls keine Chance lässt, 2-0 (34.). Die SaGa war auf Kurs und verwaltete das Ergebnis bis zur Pause, zu harmlos präsentierte sich der Aufsteiger.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Coach Brandeburg, brachte einen zweiten Stürmer und löste die 4er Kette auf, spielte hinten nur noch mit drei Leuten. Eine Umstellung, die sich auszahlen sollte. Doch die erste Chance hatte die SaGa in Person von Ramm. Einen harmlosen Ball will MTV Schlussmann Hahn wegschlagen, trifft den Ball nicht richtig und schießt Ramm den Ball in die Magenkuhle, der sich kurz einmal schüttelt, eigentlich alle Zeit der Welt hat, aber zu überhastet mit links abschließt. Das hätte durchaus das 3-0 sein können. Aber über die mangelnde Chancenauswertung hatte Ramm ja bei uns im LAFU TALK schon berichtet. Als ob das ein Weckruf für die Gäste war, begannen diese endlich am Spiel teilzunehmen und drängten auf den Ausgleich. Viel bissiger in den Zweikämpfen, wesentlich lauffreudiger präsentierten sich die Brandeburgs Jungs. Nur richtige Chancen sollten erst nicht dabei herausspringen. Salzhausen hatte in dieser Phase wenig entgegenzusetzen, kam mit der Umstellung der Gäste übnerhaupt nicht klar und kam kaum noch gefährlich vors Tor. Da es spielerisch nicht so recht klappen wollte, hielfen diesmal wieder einmal die starken Standards von Sebastian Gebauer. Einen Freistoß von eben jenem Gebauer netzt Kaval unbedrängt zum 1-2 ein (76.). Die Saga geschockt, fand kaum noch statt. Im Gegenteil. Nur drei Minuten nach dem Anschlusstreffer gleichen die Gäste aus. Ecke Gebauer, den ersten Ball kann Olaf Langer noch abwehren, ist allerdings gegen den Nachschuß von Rettberg chancenlos(79.). Hanstedt wollte mehr und dränte auf den Siegtreffer. Die Saga in dieser Phase ohne Entlastung, fast desolat. Sie bettelten förmlich um den dritten Treffer. Und der eingewechselte Poppe hatte für den Aufsteiger den Siegtreffer auf den Fuß, scheiterte jedoch am heute überragenden Langer, der sein Team in dieser Phase mehrmals den Punkt rettete. Am Ende bleibt es beim 2-2 Unenetschieden, was für beide eigentlich zu wenig ist. Saga Urgestein Ramm: "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, führen 2-0 und schenken das Ding dann so her. Das ist unerklärlich und am Ende müssen wir uns bei Olaf Langer bedanken, dass wir zumindest einen Punkt hierbehalten". Coach der Gäste Brandenburg wusste nach dem Spiel auch nicht so recht ob er sich freuen oder ärgern soll:" Wir haben uns viel vorgenommen. Leider haben wir in der ersten Halbzeit nichts von dem auf den Platz bekommen, was uns die letzten Spiel ausgezeichnt hat. In der zweiten Halbzeit war das sehr gut, die Umstellungen haben sich bezahlt gemacht und die Jungs haben daran geglaubt. Fast hätten sie sich mit dem Dreier belohnt. Es sollte aber nicht sein heute. Nach einem 0-2 noch 2-2, damit kann man dann leben. Wir wollten hier 3 Punkte mitnehmen. Die Moral meiner Mannschaft ist super und im Endeffekt sind wir weiter im Rennen. Schauen wir mal."
SG Salzhausen-Garlstorf:
Langer, Holst, Elchafei(ab. 85. Holthoefer), L.Goblitschke, P.Goblitschke, Freundlich, Lübberstedt, Ramm, Richter, Schulz, Pehl
MTV Hanstedt:
Hahn, A.Gerdau, Rettberg, Bugari(ab 81. Bargmann), N.Dreyer, Erhorn, Meyer, Kaval, Zuranski, Sahling(ab 59. Poppe), Gebauer

Tore: 1-0 Richter (6.), 2-0 Elchafei (34.), 2-1 Kaval (76.), 2-2 Rettberg (79.)

MTV Hanstedt - Eintracht Hittfeld 4:2 (2:2)

(TS) Der Aufsteiger aus Hanstedt empfing heute die Eintracht aus Hittfeld und wollte den guten Lauf der letzten Woche, ausgenommen das Spiel letzte Woche gegen Heidenau, bestätigen und den Aufwärtstrend fortsetzen. Aber auch Hittfeld reiste mit viel Selbstvertrauen an, hat man doch die letzten drei Spiele allesamt gewonnen. Am Ende siegen die Gastgeber verdient mit 4-2 und zeigen in diesem Spiel, dass sie endgültig im Herrenfussball angekommen sind.

Zum Spiel. Vorab muss man sagen, dass sie hier kein Fußball für Feinschmecker geboten wurde. Zu schlecht war der Platz, zu wichtig die Partie, um eventuell mit schönem Fußball den Platz als Verlierer zu verlassen. Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr interessante, sehr intensiv geführte Partie. Beide Mannschaften gingen ordentlich hart zu Werke, befanden sich aber immer im Rahmen des Erlaubten. Die Gäste aus Hittfeld, die eigentlich bekannt sind für solche Tugenden, waren anfangs beeindruckt und auch noch nicht ganz hellwach, sodass sie bereits nach gut 10 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach einem flüssig vorgetragenen Angriff über die linke Seite wird Wäder mit einem tollen Diagonalball auf der rechten Seite freigespielt, dringt in den 16er ein und schließt gekonnt ins lange Eck ab(11.). Ein schönes Tor unter gütiger Mithilfe der schläfrigen Hittfelder Defensive. Allerdings waren die Gäste nur kurz geschockt. Nach Flanke Döring steht Ahmetaj in der Mitte völlig frei und braucht nur noch den Fuß hinzuhalten(19.). Auch hier war die junge Defensive der Gastgeber nicht wirklich im Bilde und das Spiel ging wieder bei Null los. In der Folge waren die Jungs von Coach Brandenburg die bessere, weil aktivere Mannschaft. Sie ließen sich durch den frühen Ausgleich nicht verunsichern, waren weiter bissig und schafften es von Minute zu Minute mehr den Gästen den Schneid abzukaufen. „Das haben die besser gemacht als wir. Die waren dreckig, hartnäckig und haben es uns heute vorgemacht, wie man um Punkte fighten muss“, so Ligaobmann Yasar Berkkam nach dem Spiel. Wenn es trotz leidenschaftlicher Leistung nicht reicht zwingende Torchancen zu kreieren, hilft wie so oft ein Standard. Der starke Gebauer flankt den Ball aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten, wo Wäder das Duell gegen Eintracht Schlussmann Henningsen gewinnt und zur erneuten Führung einköpft (36.). Wenn ein Torwart rauskommt, muss er ihn haben. Diese Weisheit gilt auch für Henningsen,

der alles andere als gut aussah bei dem zweiten Gegentreffer. Aber als ob Hittfeld diese Rückschläge braucht, gelingt auch hier wieder postwenden der Ausgleich. Nach einer Freistoßflanke von Bartels steigt Steenbock am höchsten und nickt zum 2-2 Ausgleich ein, der für die Hittfelder zu diesem Zeitpunkt allerdings schmeichelhaft ist. Mit dem Remis geht es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit ein unverändertes Bild. Beide Mannschaften beackerten sich, wobei die Gastgeber den Tick frischer waren und die verbissenen Zweikämpfe oft für sich entscheiden konnten. Ein richtiger Spielfluss entstand zu der Zeit allerdings kaum. Viele Aktionen blieben Stückwerk, sodass sich vieles im Mittelfeld abspielte. Richtig brisant wurde es erst wieder in der Schlussviertelstunde. Nach einem erneuten Freistoß von Gebauer, kommt Kaval frei zum Kopfball, nickt das Ding aber nur an den Pfosten, doch der Abpraller landet bei Goalgetter Zurawski, der da steht wo ein Stürmer stehen muss und nur noch einzuschieben braucht (76.). Anders als in Häfte eins, als die Eintracht immer wieder eine schnelle Antwort parat hatte, bissen sie sich diesmal an der Defensive der Hanstedter die Zähne aus. Im Zuge der Schlussoffensive eröffneten sich für die Gastgeber gute Konterchancen und der abgezockte Zurawski nutzte einer dieser, als er völlig frei vor Henningsen auftaucht, das Tempo etwas rausnimmt, sich den Ball auf den starken rechten legt und eiskalt abschließt (86.). Am Ende steht ein verdienter Sieg der Hanstedter auf dem Papier, die heute griffiger, galliger waren als die Gäste. Abschließend Coach Brandeburg: „Ich muss meinen Jungs ein Kompliment machen. Das war richtig gut heute, sie haben genau das umgesetzt was ich sehen wollte. Wir haben gepresst, den Gegner zu Fehlern gezwungen und haben einer sehr körperbetonten Mannschaft nach und nach den Schneid abgekauft und uns auch nicht durch die Rückschläge beeinflussen lassen. Wir müssen dran bleiben, den Schwung mitnehmen und bis zur Pause so viel Punkte wie noch möglich sammeln. Die letzten 5 Spiele, von denen wir 4 gewinnen konnten, bestätigen die positive Entwicklung.“ Abseits des Platzes gibt es wohl jemanden, dem die Niederlage am heutigen Tage weniger ausmacht als sonst. Hittfelds Capitano Tim Hanel ist glücklicher Vater geworden.

 

MTV Hanstedt:
Hahn, A.Gerdau, B.Dreyer, Rettberg, Kaval, Meyer[l.Poppe], N.Dreyer, Wäder, Zurwaski[ab 87. M.Poppe], Bugari[ab 74. Bargmann], N.Dreyer
TSV Eintracht Hittfeld:
Henningsen, Steenbock, Rieckmann, Pfeffer, Bartels, Deichmann, Döring[ab 76. Ta], S.Haenel, Ahmetaj, Müller[ab 53. T.Haenel), Berkkam


Tore: 1-0 Wäder (11.), 1-1 Ahmetaj (19.), 2-1 Wäder (36.), 2-2 Steenbock (39.), 3-2 Zurawski (76.), 4-2 Zurawski (85.)



MTV Hanstedt - TSV Eintracht Hittfeld 4:2 (2:2)

(TS) Der Aufsteiger aus Hanstedt empfing heute die Eintracht aus Hittfeld und wollte den guten Lauf der letzten Woche, ausgenommen das Spiel letzte Woche gegen Heidenau, bestätigen und den Aufwärtstrend fortsetzen. Aber auch Hittfeld reiste mit viel Selbstvertrauen an, hat man doch die letzten drei Spiele allesamt gewonnen. Am Ende siegen die Gastgeber verdient mit 4-2 und zeigen in diesem Spiel, dass sie endgültig im Herrenfussball angekommen sind.

Zum Spiel. Vorab muss man sagen, dass sie hier kein Fußball für Feinschmecker geboten wurde. Zu schlecht war der Platz, zu wichtig die Partie, um eventuell mit schönem Fußball den Platz als Verlierer zu verlassen. Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr interessante, sehr intensiv geführte Partie. Beide Mannschaften gingen ordentlich hart zu Werke, befanden sich aber immer im Rahmen des Erlaubten. Die Gäste aus Hittfeld, die eigentlich bekannt sind für solche Tugenden, waren anfangs beeindruckt und auch noch nicht ganz hellwach, sodass sie bereits nach gut 10 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach einem flüssig vorgetragenen Angriff über die linke Seite wird Wäder mit einem tollen Diagonalball auf der rechten Seite freigespielt, dringt in den 16er ein und schließt gekonnt ins lange Eck ab(11.). Ein schönes Tor unter gütiger Mithilfe der schläfrigen Hittfelder Defensive. Allerdings waren die Gäste nur kurz geschockt. Nach Flanke Döring steht Ahmetaj in der Mitte völlig frei und braucht nur noch den Fuß hinzuhalten(19.). Auch hier war die junge Defensive der Gastgeber nicht wirklich im Bilde und das Spiel ging wieder bei Null los. In der Folge waren die Jungs von Coach Brandenburg die bessere, weil aktivere Mannschaft. Sie ließen sich durch den frühen Ausgleich nicht verunsichern, waren weiter bissig und schafften es von Minute zu Minute mehr den Gästen den Schneid abzukaufen. „Das haben die besser gemacht als wir. Die waren dreckig, hartnäckig und haben es uns heute vorgemacht, wie man um Punkte fighten muss“, so Ligaobmann Yasar Berkkam nach dem Spiel. Wenn es trotz leidenschaftlicher Leistung nicht reicht zwingende Torchancen zu kreieren, hilft wie so oft ein Standard. Der starke Gebauer flankt den Ball aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten, wo Wäder das Duell gegen Eintracht Schlussmann Henningsen gewinnt und zur erneuten Führung einköpft (36.). Wenn ein Torwart rauskommt, muss er ihn haben. Diese Weisheit gilt auch für Henningsen,

der alles andere als gut aussah bei dem zweiten Gegentreffer. Aber als ob Hittfeld diese Rückschläge braucht, gelingt auch hier wieder postwenden der Ausgleich. Nach einer Freistoßflanke von Bartels steigt Steenbock am höchsten und nickt zum 2-2 Ausgleich ein, der für die Hittfelder zu diesem Zeitpunkt allerdings schmeichelhaft ist. Mit dem Remis geht es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit ein unverändertes Bild. Beide Mannschaften beackerten sich, wobei die Gastgeber den Tick frischer waren und die verbissenen Zweikämpfe oft für sich entscheiden konnten. Ein richtiger Spielfluss entstand zu der Zeit allerdings kaum. Viele Aktionen blieben Stückwerk, sodass sich vieles im Mittelfeld abspielte. Richtig brisant wurde es erst wieder in der Schlussviertelstunde. Nach einem erneuten Freistoß von Gebauer, kommt Kaval frei zum Kopfball, nickt das Ding aber nur an den Pfosten, doch der Abpraller landet bei Goalgetter Zurawski, der da steht wo ein Stürmer stehen muss und nur noch einzuschieben braucht (76.). Anders als in Häfte eins, als die Eintracht immer wieder eine schnelle Antwort parat hatte, bissen sie sich diesmal an der Defensive der Hanstedter die Zähne aus. Im Zuge der Schlussoffensive eröffneten sich für die Gastgeber gute Konterchancen und der abgezockte Zurawski nutzte einer dieser, als er völlig frei vor Henningsen auftaucht, das Tempo etwas rausnimmt, sich den Ball auf den starken rechten legt und eiskalt abschließt (86.). Am Ende steht ein verdienter Sieg der Hanstedter auf dem Papier, die heute griffiger, galliger waren als die Gäste. Abschließend Coach Brandeburg: „Ich muss meinen Jungs ein Kompliment machen. Das war richtig gut heute, sie haben genau das umgesetzt was ich sehen wollte. Wir haben gepresst, den Gegner zu Fehlern gezwungen und haben einer sehr körperbetonten Mannschaft nach und nach den Schneid abgekauft und uns auch nicht durch die Rückschläge beeinflussen lassen. Wir müssen dran bleiben, den Schwung mitnehmen und bis zur Pause so viel Punkte wie noch möglich sammeln. Die letzten 5 Spiele, von denen wir 4 gewinnen konnten, bestätigen die positive Entwicklung.“ Abseits des Platzes gibt es wohl jemanden, dem die Niederlage am heutigen Tage weniger ausmacht als sonst. Hittfelds Capitano Tim Hanel ist glücklicher Vater geworden.

 

MTV Hanstedt:
Hahn, A.Gerdau, B.Dreyer, Rettberg, Kaval, Meyer[l.Poppe], N.Dreyer, Wäder, Zurwaski[ab 87. M.Poppe], Bugari[ab 74. Bargmann], N.Dreyer
TSV Eintracht Hittfeld:
Henningsen, Steenbock, Rieckmann, Pfeffer, Bartels, Deichmann, Döring[ab 76. Ta], S.Haenel, Ahmetaj, Müller[ab 53. T.Haenel), Berkkam

Tore: 1-0 Wäder (11.), 1-1 Ahmetaj (19.), 2-1 Wäder (36.), 2-2 Steenbock (39.), 3-2 Zurawski (76.), 4-2 Zurawski (85.)

Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte Berkkam (87.), Brandenburg wird der Coaching-Zone verwiesen.