Spielberichte Hinrunde 2012/2013

    

 

MTV Hanstedt - TSV Heidenau 1:4 (1:2)

(JK) Im Duell zweier Teams, die ihren Blick auf die untere Tabellenrregion richten müssen, blieb Heidenau an diesem Wochenende der verdiente Sieger. Hanstedt konnte den Aufwärtstrend der letzten Wochen nicht fortsetzen und ließ heute vorallem die taktischen Vorgaben von Trainer Heiko Brandenburg unbeachtet. Hinzu kamen noch die Ausfälle von Gebauer (Achillessehne) und Dreyer ( beruflich). Heidenau setzte den MTV bereits von Beginn an unter Druck , doch die erste Chance des Spiels konnte Niaze nicht nutzen. Danach dann sofort ein bitterer Doppelschlag für die Hausherren. Erst trifft Strate nach einer geklärten Ecke zur verdienten Führung (7.) und auch die nächste TSV-Ecke ließ Coach Rüdiger Meyer jubeln - Ronge trifft zum 2-0 (9.). "Die frühen Gegentore müssen wir dringend abstellen. Gegen Scharmbeck und Winsen konnten wir da noch gegenan arbeiten. Heute hat es nicht geklappt. Da müssen wir einfacher wacher werden", kommentierte Brandenburg den frühen Rückschlag. Sein Team reagierte zwar schnell, doch ins Spiel fand man trotzdem nicht. Heidenau verliert in der Vorwärtsbewegung den Ball, die Lücke rechts hinten wird erkannt und Zurawski verkürzt zum 1-2 (12.). Das war es auch schon mit der 1.Halbzeit, so dass es mit diesem Ergebnis in die Pause ging. Das von Brandenburg geforderte Pressing auf die gegnerische Abwehr wurde aber auch nach dem Seitenwechsel nicht beherzigt, vielmehr musste sich Hanstedt zweikampfstarken und präsenteren Heidenauern gegenüberstellen. Die 1-3 Führung durch den gerade eingewechselten Riechert - wieder nach einer Ecke - dauerte keine drei Minute, so dass das Spiel für die Hausherren schon schnell gelaufen war. Die Gäste konnten noch durch einen Konter über die rechte Seite auf 1-4 erhöhen! So das dieses Ergebnis am Ende dann auch in den Spielbericht eingetragen wurde. Römer bedient Schröder, der sicher einschiebt (62.). Bis auf einen Pfostenschuss von Riechert passierte bis zum Abpfiff nichts zwingendes mehr. Heidenaus Trainer Meyer war nach dem Sieg zufrieden:"Das waren wichtige 3 Punkte, die aber in den kommenden Woche bestätigt werden müssen." Hanstedts Brandenburg war für heute zwar bedient, aber guckt positiv in die Zukunft: "Wir haben in der Hinrunde oft genug gezeigt, dass wir in der Kreisliga ganz klar mithalten können. Ich bin von meiner Mannschaft überzeugt und wir werden eine Reaktion zeigen."

 

Tore: 0:1 Strate (5.Min), 0:2 Ronge (7.Min), 1:2 Zurawski (13.Min), 1:3 Riechert (48.Min), 1:4 Schröder (62.Min)

 

MTV Hanstedt: Hahn, Gerdau, Rettberg, Bugari (ab 64.Poppe), Dreyer, Ehrhorn, Meyer, Kaval (ab 81.Wiese), Zurawski (ab 73.Bargmann), Sahling, Wäder

TSV Heidenau: Bäuerle (3), Hoops (4)(ab 32.Römer [3]), Köhnecke (3), Till (3)(ab 63.Reisner [3]), Walz (3), Ronge (2), Kruse (2,5), Strate (3), Schröder (2,5), Hess (3), Niaze (ab 46.Riechert [3])

TSV Winsen/Luhe 2 - MTV Hanstedt 1:3 (1:2)

(AB) Der MTV Hanstedt konnte im Auswärtsspiel beim TSV Winsen/Luhe II einen Sieg einfahren und damit den Anschluss an die Nicht-Abstiegszone herstellen. Im Spiel des Tabellenvorletzten gegen den Tabellenletzten setzten sich letztendlich die auf Rang 14 positionierten Hanstedter mit 3-1 durch. Winsen II hingegen tritt weiterhin auf dem letzten Platz auf der Stelle und muss nun aufpassen, dass nicht schon vor der Winterpause der Anschluss komplett verloren wird. Anfangs sah jedoch alles noch ganz anders aus. Winsen II fand sehr gut ins Spiel und konnte auch schon in der 3. Minute das erste Erfolgserlebnis feiern. Als Hanstedt noch sehr ungeordnet wirkte nutzte Winsen dies sofort aus. Serkan Ayyildiz kam am 16er der Hanstedter an den Ball und zog ab. Dabei erwischte er Keeper Hahn auf dem falschen Fuß, sodass dieser keine Chance mehr hatte an den Ball zu kommen. Das früher 1-0 für die Hausherren war die Folge. Winsen gab diese Führung jedoch nicht die nötige Sicherheit, um die bisherigen Saisonergebnisse zu vergessen und Hanstedt zeigte sich auch keinesfalls geschockt. Das Gegenteil war sogar der Fall. Die Gäste schienen den Weckruf gehört zu haben und drückten von nun vehement auf das Tor der Winsener. Es dauerte dann auch nicht lange bis ihre Bemühungen Früchte trugen. Kevin Meyer fängt einen Ball im Mittelfeld ab und startet sofort den Konter. Mit einem schönen Pass in die Gasse schickt er Dany Wäder auf die Reise. Dieser bleibt vorm Tor eiskalt und verwandelt zum 1-1 Ausgleich (15.). Es entwickelte sich in der Folgezeit ein schwieriges Spiel, das auf tiefem Geläuf nicht viele Leckerbissen zu bieten hatte und bis zur 45. Minute ereignislos blieb. Erst quasi mit dem Pausenpfiff dann noch einmal Aufregung. Kevin Meyer dringt in den Strafraum der Winsener ein, wird gerempelt und geht zu Boden. Der Schiedsrichter zögert nicht lange und gibt diesen fragwürdigen Elfmeter, den Nils Dreyer souverän zur 2-1 Halbzeitführung verwandelt. In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs waren dann die Gastgeber wiederum zuerst gefährlich, als sie mit einem Distanzschuss allerdings nur den Pfosten trafen. Dass es einfach nicht läuft, wenn man sowieso schon ganz tief unten drin ist bewies dann der Gegenzug. Hanstedt kombinierte über außen vor den 16er und spielte Sebastian Gebauer frei. Dieser fasste sich ein Herz und zog fulminant und unhaltbar ab. 3-1 war die Konsequenz und das Spiel damit gelaufen. Bis zum Schlusspfiff war nämlich kein Aufbäumen der frustrierten Winsener zu erkennen und auch Hanstedt verwaltete nur noch. „Das war heute ein gerechter Sieg, bei dem wir besonders das 0-1 gut weggesteckt und schnell wieder ins Spiel gefunden haben. Es sieht so aus, als wären wir jetzt in der Klasse angekommen. Deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass wir unser nächstes Spiel gegen Heidenau gewinnen werden!“, ließ ein glücklicher Kevin Meyer nach Spielende verlauten. Auf Winsener Seite sah die Stimmung da ganz anders aus: ,,Es läuft zurzeit einfach nicht für uns - die frühe Führung, die wir schnell wieder hergeben mussten, dann der bedenkliche Elfmeter und zu guter letzte noch der Pfostenschuss direkt vor dem entscheidenden 1-3.“

 

TSV Winsen/Luhe II: Peters, Schläfke, Lüggar, Karakoc, Arbursu, A.-K. Ballout Choweikh, Aksu, Ayyildiz, M. Moslehe (ab 46. Duman), K. Ballout

 

MTV Hanstedt: Hahn, Gerdau, B. Dreyer, Rettberg, N. Dreyer, Bargmann (ab 75. L. Poppe), Gebauer, Meyer (ab 82. Sahling), Kaval, Bugari (ab 65. M. Poppe), Wäder

 

Tore: 1-0 Ayyildiz (3.), 1-1 Wäder (15.), 1-2 N. Dreyer (45./FE), 1-3 Gebauer (51.)

MTV Hanstedt - TSV Over/Bullenhausen 3:0 (0:0)

(HT) Also das Gelbe vom Ei war das sicherlich nicht, was uns die beiden Kreisligateams am Sonntagnachmittag in Hanstedt anzubieten hatten. Die Gäste aus Over wollten nach zuletzt sehr enttäuschenden Ergebnissen endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen, die Hausherren dagegen den positiven Trend aus dem Scharmbeck-Sieg fortsetzen. Beide Teams hatten sich sicherlich viel vorgenommen. Viel zu sehen war davon aber zunächst nicht. Im ersten Durchgang wollte keine der beiden Mannschaften den ersten Fehler machen, die Folge - ganze wenige Torszenen auf beiden Seiten. Leistungsgerecht ging es dann mit einem 0-0 in den Pausentee, viel mehr war wirklich nicht passiert.
Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber so langsam die Schlagzahl. Die beste Chance hatte allerdings Overs Topscorer Kristopher Kühn, der allerdings an der Unterkante der Latte scheiterte – das hätte es sein können. Hanstedt stand ansonsten sicher, wartete geduldig auf den einen Fehler der Gäste und der kam dann auch. 75 Minuten hatte es fast gedauert. Meyer und Gebauer kombinieren sich quasi ohne Gegenwehr in den Strafraum, dort wartet der eingewechselte Poppe und verwandelt mit einem Knaller aus kurzer Distanz zur vielumjubelten Führung. Eine Riesensache für den jungen Akteur! Die Gäste spielten nun verrückt und verloren völlig den Faden. Hanstedt lauerte weiter auf die Fehler vom TSV und bestrafte diese eiskalt. Bei einem langen Ball sieht die Over-Defensive aus wie eine Freizeittruppe, lässt Heinrichs (ein weiterer Jungspundbeim MTV) einfach gewähren, der frei vor Keeper Kirchhoff eiskalt einlocht. Das roch nach Entscheidung. Von Over kam auch nichts mehr, das war wirklich eine desaströse Schlussviertelstunde der Willomat-Elf. Den Schlusspunkt setzten wieder die Hausherren: Jan Ehrhorn setzt sich schön, aber auch mal wieder ohne Gegenwehr der Overaner durch, legt uneigennützig quer und Kaval schiebt zum Endstand ein.
Vor zwei Wochen war der MTV noch so gut wie weg vom Fenster, nun ist die Brandenburg-Elf wieder im Geschäft und hat Morgenluft geschnuppert. Da kommt die Reise zum Tabellenschlusslicht nach Winsen am kommenden WE gerade recht… Wie am vergangenen Wochenende bereits erwähnt, will man dort und in den weiteren Spielen bis zur Winterpause weiter den Anschluss an das rettende Ufer halten, so Mittelfeldmann Meyer gegenüber LAFU nach dem zweiten Sieg in Folge! Besonderes Lob gab es zudem vor allem für die jungen Akteure, die heute maßgeblich am Sieg beteiligt waren…
Beim TSV Over herrscht dagegen Sprachlosigkeit. Die Auftritte in den letzten Wochen, heute vor allem die Schlussviertelstunde, werfen doch große Fragen auf. Vom Überraschungsteam und Spitzenreiter ist man nun wieder in den Abstiegsstrudel gerutscht. Trainer Boris Willomat relativ fassungslos zum Spiel: „Die letzen Minuten passen sich nahtlos an die Leistungen der vergangenen Wochen an. Durch unglaubliche Fehler im Aufbauspiel sowie äußerst schwache Zweikampführung laden wir zum Tore schießen ein lassen mal wieder ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen...“ 



MTV Torschützen: Poppe M. (74.), Heinrichs (81.) & Kaval (90.)



SG Scharmbeck-Pattensen - MTV Hanstedt 2:4 (2:1)

Innerhalb von 10 Minuten dreht der MTV das Spiel!

 

(HT) Scharmbeck schlägt sich selbst und Hanstedt feiert mit großer Willensstärke den zweiten Saisonsieg in der Kreisliga. Nach sieben Minuten sah es nach einer eindeutigen Angelegenheit aus. Scharmbeck spielte mit Druck nach vorne und brachte die Gäste früh in Bedrängnis. Bereits nach zwei Minuten die Führung für den Gastgeber durch Gressmann. Delventhal scheiterte zunächst, Scharmbeck blieb aber dran, Albers flankt butterweich auf Gressmann, der keine Probleme hat einzunicken. Ein Traumstart für die SG und es sollte noch besser kommen. Eckball in der 7. Minute, Gressmann legt quer und am 2. Pfosten lauert Bender, die 2-0 Führung markiert. Hanstedt wirkte zu dieser Phase konsterniert und ahnte bereits Böses. Bei der bisherigen Bilanz von einem Sieg bei neun Niederlagen auch kein Wunder…

Doch es kam alles noch ganz anders. Die junge Scharmbecker Truppe zeigte leider einmal mehr ein kollektives Einstellungsproblem. Nach den beiden frühen Treffern war man anscheinend bereits zufrieden und stellte das Fußballspielen quasi ein. Torschütze Dominik Gressmann in Nachhinein, „wir haben uns zu schnell zufrieden gegeben, das ist eine mentale Geschichte. Das ist nicht das erste Mal und wir sollten schleunigst daraus lernen…“
In der Tat lud man die Gäste quasi ein wieder Teil der Partie zu werden. Nach dem Anschlusstreffer durch Dany Wäder ging zudem ein richtiger Ruck durch das MTV-Team. Gebauer hatte Wäder schön freigespielt. Bis zum Pausenpfiff konnte Scharmbeck den Hebel nicht wieder umlegen, im Gegenteil, Hanstedt war dem Ausgleich bereits zu dieser Phase sehr nahe.
Das Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Hanstedt warf alles in die Waagschale und wollte unbedingt ausgleichen. Die ersten guten Versuche scheiterten aber noch. Dass beim MTV vor der Pause Top-Stürmer Zurawski ausgefallen war, merkte man der Brandenburg-Elf kurioserweise kaum an. Spät wurden die Bemühungen der Gäste dann auch belohnt. Wäder stand wieder richtig und netzte zum zwischenzeitlichen Ausgleich ein. Scharmbeck war in der Folge völlig von der Rolle und kassierte durch Jan Ehrhorn wenige Minuten später sogar das 2-3, das Spiel war komplett gedreht! Nach schöner Vorarbeit von Bugari und Kaval hatte Ehrhorn keine Mühen den Ball über die Linie zu drücken. Den Schlusspunkt setzte dann Nils Dreyer vom Elfmeterpunkt. Zuvor war der starke Gebauer nur durch ein Foulspiel zu bremsen. Scharmbeck versuchte noch mal zurück schlagen, aber vergebens. Nach dem 2-0 hatte man quasi alles vermissen lassen und konnte nie mehr den Schalter in die richtige Richtung drehen. Für Scharmbecks Gressmann eine ganz bittere Pleite, „das sind die schlimmsten Niederlagen, wir haben uns alles selber zuzuschreiben…“
Auf der Gegenseite war die Freunde natürlich riesengroß. In der Tat ein ganz wichtiger Dreier für den Aufsteiger, „wir haben gesehen, das es geht, wenn sich alle so reinhauen. Nächste Woche müssen wir gegen Over weiter so hart arbeiten und versuchen bis zum Winter den Anschluss zu halten…“, so Mittelfeldmann Kevin Meyer nach dem Match!



 

SG Scharmbeck-Pattensen:
Lübberstedt, Teege (ab 64. Freitag), S. Petersen, Jansen, Jepsen, Albers, Rieckhoff, Gressmann, Delventhal (ab 75. Wiele), Bender (ab 64. Hartwig), Reese
MTV Hanstedt:
Hahn, Gerdau, B. Dreyer, Rettberg, Bugari (ab 73. Poppe), Kaval, N. Dreyer, Gebauer, Meyer, Wäder, Zurawski (ab 39. Ehrhorn)


Tore: 1-0 Gressmann (2.), 2-0 Bender (7.), 2-1 Wäder (26.), 2-2 Wäder (76.), 2-3 Ehrhorn (78.), 2-4 N. Dreyer (85./FE)

MTV Hanstedt - MTV Egestorf 0:1 (0:0)

(HT) Was für ein Start in die Herrenlaufbahn. Felix-Anton Sklenarz hat einen furiosen Start in die erste Herren des MTV Egestorf hingelegt. In der 28. Minute für den gelb-rot gefährdeten Tangermann in die Partie genommen, entschied der erst 17jähirge Mittelfeldspieler das prestigeträchtige Derby gegen die heimischen Hanstedter. Den Namen sollten wir uns anscheinend merken. Von Trainer Michi Kruse gab es gleich ein Extralob und dass nicht nur aufgrund des Führungstreffers.
Die Partie war von Beginn an hart umkämpt, das war echter Kreisligaabstiegskampf. Hanstedt war man allen da, was Rang und Namen hat. Problem ist und bleibt aber die Durchschlagskraft. Auch gegen einen sogenannten direkten Konkurrenten konnten die Hausherren kaum einmal echte Torgefahr ausstrahlen. Piotr Zuranski versuchte es zumindest mal Mitte der ersten Halbzeit – das war es dann aber auch. Die Gäste ließen den Gegner erst mal machen und wer weiß was passiert wäre, hätte Pohlmann nach zwei Minuten seine Farben in Führung gebracht. Er scheiterte frei vor dem Gehäuse, ansonsten fehlte auch beim Gast die Genauigkeit, mit dem Halbzeitpfiff kam ein letztes Mal Torgefahr auf. Alles in allem war es ein Spiel mit ganz wenigen Torszenen. Das sollte sich auch im zweiten Durchgang nicht ändern.
Logisch war aber, dass die Führung dann einer Einzelaktion voranging. Jan Ole Sellhorn packte einen richtigen Hammer raus. Hanstedts Menke streckte sich vergebens, Latte Linie, davor oder dahinter, das wusste niemand, und dann war Jungspund Sklenarz da und drückte den Ball endgültig über die Linie. Riesenjubel bei den Gästen und ein absoluter Traumstart nach der Pause.
Egestorf stand in der Folge tief in der eigenen Hälfte und wollte über Konter für die Entscheidung sorgen. Das hätte auch gelingen können, dafür muss man aber die Räume besser ausnutzen. Die Chancen waren da, da die Hausherren immer mehr riskierten. Richtig Torgefahr brachte aber auch die Schlussoffensive der Hausherren nicht. Der Gast stand sicher – das Spiel lebte nun eindeutig von der Spannung. Beide Teams kämpften, ohne Frage, aber spielerisch hatte man sich gerade von den Hausherren mehr erhofft. Gästekeeper Bölt hatte ein ganz geruhsamen Nachmittag, war lediglich bei hohen Bällen gefragt und meisterte diese sicher. So blieb es am Ende beim knappen aber insgesamt nicht unverdienten Auswärtserfolg der Gäste. Die Brandenburg-Elf ließ ganz einfach einmal mehr die Durchschlagskraft vermissen. Egestorf freut sich nun auf die spielstarken Maschener, Hanstedt will in Scharmbeck neu angreifen…



Anmerkung der Redaktion:

Laut NFV Spielbericht schoss Riekert das Tor und der oben angegebene Sklenarz war weder in der Startelf noch unter den drei Auswechslungen. Sachen gibt´s...

 

MTV Hanstedt:
Menke, Gerdau (ab 76. Sahling), Dreyer, Rettberg, Bugari (ab 82 Bargmann), N. Dreyer, Meyer, Kaval, Gebauer, Wäder (ab 46. Ehrhorn), Zurawski
MTV Egestorf:
Bölt, Richter, Ohla (ab 60. S. Sellhorn), Weselmann, Schmitz, Emmann, Tangermann (ab 28. Sklenarz), Lüberstedt, Pohlmann, J. Sellhorn, Knispel (ab 84. Riekert)



MTV Hanstedt - FC Rosengarten 1:2 (1:0)

(TS) Der MTV Hanstedt empfing heute den FC Rosengarten. Auf dem Papier eine klare Sache, spielte hier doch der Tabellenvorletzte gegen den Tabellenzweiten. Aber die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz und da konnte man lange Zeit nicht erkennen, welche Mannschaft sich wo in der Tabelle befand. Am Ende siegte der Favorit aus Rosengarten glücklich, aber nicht unverdient mit 2-1 und verkürzt somit den Rückstand auf Tabellenführer Luhdorf auf einen Punkt.

Kommen wir zum Spiel. Die Marschroute der Gäste war klar. Ein Sieg muss her, ansonsten ist der dreifache Punktgewinn der Vorwoche wertlos. Entsprechend motiviert und konzentriert sollte man meinen seien die Jungs von Coach Kortylak, doch weit gefehlt. Die Gastgeber setzten die Gäste früh unter Druck und zwangen diese zu vielen Fehlern im Aufbauspiel. Der MTV war richtig griffig, bissig, ließ so gut wie nichts zu und erkämpfte sich die eine oder andere gefährliche Situation in der Anfangsphase, ohne allerdings zum Erfolg zu kommen. Die Gäste im Spielaufbau zu umständlich, zu langsam und kaum mit einem gelungenen Angriff. Bezeichnend, dass der erste Schuss aufs MTV Tor erst nach gut 20 Minuten erfolgte, nachdem sich der wieder eifrige Fuhrmann den Ball erkämpfte und aus gut 25m abzog, das Tor jedoch verfehlte. In der Folge Hanstedt weiter die aktivere, lauffreudigere Mannschaft und mit der Führung in der 35 Minute. Nach einer Ecke an den 5er kommt Schubert raus, rutscht weg und Gerdau, der sträflich alleine gelassen wurde, schiebt zu verdienten Führung ein. Der MTV obenauf, der FCR weiter verunsichert und die Hausherren zu weiteren Chancen einladend, welche jedoch nicht genutzt werden konnten, sodass es beim verdienten 1-0 zu Pause blieb. Kortylak erschöpfte sein komplettes Auswechselkontingent, brachte Beth und Haack für Metzler und Löschmann. Egler war bereits in Minute 40. gekommen. Wechsel, die sich noch bezahlt machen sollten. Doch der Reihe nach. Die Gäste jetzt mit mehr Spielanteilen, aber weiter lethargisch, unkonzentriert und mit vielen Ungenauigkeiten. Die Jungs von Coach Brandenburg weiter griffig und bissig, aber spielerisch oft zu limitiert um der heute wackeligen FCR-Abwehr eine weiteres mal ein Schnippchen zu schlagen. Die Gäste taten sich spielerisch ebenfalls schwer, sodass wie so oft eine Standard helfen musste. Beth von halblinks auf den zweiten Pfosten, der Ball wird lang und länger und Haack hält den Fuß hin und es steht 1-1(60.). Danach endlich mal etwas mehr Tempo in der Partie. Klasse Ball von van Gunst auf Kuhfuß in die Schnittstelle der Abwehr, doch der Stürmer trifft aus der Drehung nur das Außennetz(64.). Bei den Hausherren häuften sich im Offensivspiel nun langsam auch die Fehler, sodass auch hier eine Standard aus gut 35m die einzige gefährliche Situation blieb in HZ 2, doch der Ball von Sahling klatscht nur an die Latte(74.). Es war kein spielerischer Leckerbissen, aber der Kampf stimmte auf beiden Seiten. Typisch für das Spiel, dass es wieder eine Standard ist, die die Entscheidung bringt. Einen Einwurf von Fuhrmann verlängert Kuhfuß per Kopf auf Beth, der den Ball volley aus 7m in die Maschen drischt, 1-2(87.). Zwei der drei Einwechslungen treffen, da kann man wohl von einem goldenen Händchen vom Trainer sprechen. Den Rest des Spiels ist der Ball mehr in der Luft als am Boden, sodass es beim glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg des FC Rosengarten bleibt. Der MTV zeigte vor allem läuferisch und kämpferisch eine ansprechende Leistung, mit der sie sich einen Punkt verdient gehabt hätten und sicher noch den einen oder anderen Dreier zu Hause einfahren werden. Für den FCR heißt es Mund abputzen, geht es doch am Mittwoch doch bereits im Pokalviertelfinale gegen die SG Elbdeich. Aber wie auch in den vergangen Wochen hat die Partie gezeigt, dass es ohne Kampf und Laufbereitschaft schwer wird, einen Gegner zu bezwingen. 

 

Kortylak: „Respekt vor Hanstedt. Die haben nicht wie ein Absteiger gespielt und uns alles abverlangt.“ 

 

MTV Hanstedt:
Hahn, Gerdau, B.Dreyer, Rettberg, N.Dreyer, Bugari[ab 69. Poppe], Meyer[ab 89. Jacobsen], Kaval, Zuranski, Bargmann[ab 73. Sahling], Gebauer
FC Rosengarten:
Schubert- Niemeyer, Menk, Stöver, Lange- van Gunst, Metzler[ab 46. Haack], Fuhrmann, Löschmann[ab46. Beth]- Kuhfuß, Glade[ab 40. Egler]

Tore: 1-0 Gerdau (35.), 1-1 Haack (60.), 1-2 Beth (87.)

TVV Neu Wulmstorf - MTV Hanstedt 7:0 (4:0)

(SCH) Im Breisgau ist es schön, beschaulich und friedlich. Hanstedts Coach Brandenburg, der derzeit mit der Alten Herren des VfL Maschen im besagten schönen Zipfel Deutschlands weilt, hätte angesichts der Leistung seines Teams am Sonntag im Neu Wulmstorfer Bassental wahrscheinlich einen hohen Blutdruck bekommen - mit einem deutlichen 7-0 Heimerfolg kanzelten die Roten Teufel den Aufsteiger aus Hanstedt ab und machten das Bassental somit zur Hölle. Dabei hätte es bei konsequenterem Spiel auch ein zweistelliges Ergebnis werden können.
Das Spiel begann in den allerersten Minuten noch verhalten. Neu Wulmstorf kontrollierte und suchte die Lücke in Hanstedts Hintermannschaft. Die Gäste waren zu Beginn noch couragiert und darauf bedacht, die taktische Linie beizubehalten und auf Konterchancen zu lauern. Lange währte die Disziplin bei den Hanstedtern jedoch nicht und nach einer Flanke des starken Grigo war es Youngster Carl, der am langen Pfosten stehend den Torregen eröffnete. Zwar hatte Hanstedt kurz darauf die Gelegenheit, per Kopf auszugleichen - der Pfosten stand allerdings im Weg und somit nahm das Schicksal seinen Lauf. Aus einer unübersichtlichen Situation war Economou zur Stelle und drückte den Ball irgendwie über die Linie. Nur eine Minute später erhöhte Wittrock auf 3-0 und brach dem MTV mit diesem Treffer förmlich das Genick. Es sollte nicht Wittrocks letzter Treffer bleiben! Kurz darauf nahm er in zentraler Position Tempo auf, umkurvte zwei Gegenspieler und schloss aus 18m mit dem schwächeren Linken flach ins Eck ab. Hanstedt hatte sich inzwischen wohl schon komplett aufgegeben und präsentierte sich absolut unterirdisch und nicht reif für die Kreisliga.
Die erste Chance nach dem Wiederanpfiff gehörte jedoch den Gästen. Diesmal war erneut das Aluminium der Spielverderber. Nach diesem kurzen Intermezzo im Strafraum des TVV ging die Reise auch munter weiter auf das Tor des MTV. Das 5-0 war für den Zuschauer eine wahre Slapstickeinlage, denn das Tor von Grigo bereitete der Hanstedter Verteidiger unfreiwillig mit der eigenen Hüfte vor, nachdem er mit einem satten Schuss getroffen worden war. Die letzten beiden Treffer des Tages gehörten wieder Lars Wittrock, der zum einen erneut mit einem Distanzschuss, unter Mithilfe des Hanstedter Keepers, traf und den Schlusspunkt mit einer artistischen Einlage nach Flanke von Carl setzte. Mit einem Lattentreffer aus gut 35m hätte er seine Leistung noch krönen können - das jedoch wäre des guten dann wohl doch zuviel gewesen. Am Ende steht ein mehr als eindeutiger 7-0 Erfolg des TVV, der zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Hanstedt war spätestens nach dem dritten Treffer hoffnungslos unterlegen und wird mit einer solchen Leistung auch gegen keine andere Kreisligamannschaft bestehen können. 

 

Tore: 1-0 Carl, 2-0 Economou, 3-0 Wittrock, 4-0 Wittrock, 5-0 Grigo, 6-0 Wittrock, 7-0 Wittrock

MTV Hanstedt - SV Bendestorf 1:3

(ZA) Bendestorf siegt verdient in Hanstedt und gehört somit weiterhin zu den Mannschaften der Stunde. Dabei musste das Team von Paddy Hohnschild jedoch Einiges in die Waagschale legen, um die gut organisierten Hanstedter zu knacken.

Von Beginn wollte der MTV Hanstedt, die Gäste aus Bendestorf früh im Aufbauspiel stören, um dann durch die schnellen Offensivspieler immer wieder Nadelstiche zu setzten. Und bereits nach zehn Minuten sollte diese Taktik aufgehen. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld wird Zurawski mit einem Heber über die Bendestorfer Hintermannschaft in Szene gesetzt, der ebenfalls mit einem Lupfer Bendestorfs Keeper Freimann keine Chance lässt. 1:0 für die Gastgeber! In der Folge bekam jedoch der SV Bendestorf langsam das Spiel in den Griff. Vor allem über die offensiven Aussen, fuhren die Gäste Angriff um Angriff, jedoch ohne den erwünschten Ertrag einzufahren. Für den Ausgleich war dann Sebastian Hartmann zuständig. Mit einem Sonntagsschuss in den Winkel aus knapp 25 Meter besorgte der Ex-Buchholzer den verdienten Ausgleichstreffer. Hanstedt ließ sich durch den Rückschlag jedoch nicht aus der Ruhe bringen und versuchte weiterhin hinten die Räume eng zu gestalten und vorne weiter für Unruhe zu sorgen. So kam der MTV kurz vor der Pause noch mal zu zwei Großchancen. Doch Dany Wäder scheitert zweimal knapp vorm Bendestorfer Tor.
Im zweiten Durchgang dann ein ganz ähnliches Bild. Bendestorf zwar mit der besseren Spielanlage, jedoch mit einigen Schwierigkeiten gegen gut gestaffelte Hanstedter. Dies konnte man auch an dem leichten Chancenübergewicht für die Gäste sehen. Doch auch Goalgetter Sasse konnte seine einzige Tormöglichkeit in der zweiten Halbzeit nicht nutzen. Es sollte bis zur 75. Spielminute dauern, bis Bendestorf den Bann schließlich brechen sollte. Felix Junge nahm sich bei einem Freistoß aus 20 Metern ein Herz und nagelte den Ball in den Winkel. Traumtor zur 2:1 Gästeführung! Dem Freistoß war jedoch aus Hanstedter Sicht eine nicht ganz eindeutige Szene voraus gegangen. Jedenfalls beschwerte sich MTV Stürmer Zurawski wohl in der Folge zu lautstark über die Schiedsrichterentscheidung und musste mit glatt Rot vom Platz! In den Augen von Hanstedts Trainer Brandenburg eine vollkommen überzogene rote Karte. Zumal Bendestorf kurz darauf in Form von Lubowietzki auch noch die Entscheidung markierte. Eine wunderbare Junge-Hereingabe, wusste Lubowietzki sehenswert gegen die Laufrichtung von Hanstedts Keeper Menke zu köpfen. Das Spiel war somit gelaufen und Bendestorf punktet erneut dreifach.

Nach dem Spiel zeigte sich Bendestorfs Trainer Hohnschild sehr zufrieden über die Leistung seines Teams und sprach von einem Arbeitssieg seiner noch jungen Truppe. Während Hanstedts Heiko Brandenburg nach dem Schlusspfiff noch immer über die Entscheidung des Schiedsrichters haderte. Die Rote Karte für Zurwaski wird vor allem in den nächsten Spielen doppelt wehtun! Dagegen hatte er ansonsten viel Lob für seine Mannschaft übrig. Vor allem mit dem ersten Durchgang kann man sehr zufrieden sein. Jetzt muss man die Leistung auch über 90 Minuten bringen. Erst dann ist man 100% in der Kreisliga angekommen. 

 

MTV Hanstedt:
Menke, Gerdau, B. Dreyer, Rettberg, N. Dreyer, Meyer, Kaval (ab 80. Bargmann), Zurawski, Sahling, Gebauer, Wäder
SV Bendestorf:
Freimann (2), Koop (2) (ab 86. Meier), Schlegel (2), Lubowietzki (2), Hartmann (1,5), Jensen (1,5), Ullrich (2), Sasse (2) (ab 60. Thelm (1,5), Nehl (2), Junge (2) (ab 82. Esmann), Freimann (2)

Tore: 1-0 Zurawski (10.), 1-1 Hartmann (29.), 1-2 Junge (75.), 1-3 Lubowietzki (79.)



MTV Luhdorf-Roydorf - MTV Hanstedt 4:2 (0:1)

(AB) Der MTV Luhdorf-Roydorf musste bei seinem Heimspiel gegen den MTV Hanstedt lange auf die Erlösung warten und konnte nach 90 gespielten Minuten letztendlich mit 4-2 die Tabellenführung verteidigen. Hanstedt hingegen stagniert am Tabellenende mit 3 Punkten und versucht weiterhin in der neuen Klasse Fuß zu fassen.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich Einbahnstraßenfußball in Richtung des Hanstedter Gehäuses. Hanstedt stellte sich jedoch clever hinten rein, konnte von Glück sagen, dass Luhdorf vergessen hatte das Zielwasser vorm Spiel zu trinken. 5-6 Hochkaräter wurden von den Luhdorfern zum Teil kläglich liegen gelassen.
Das dennoch ansehnliche Spiel hatte im ersten Durchgang jedoch keine Tore zu bieten und so ging es mit einem für die Hanstedter schmeichelhaften 0-0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich zwar die Spielanlage der beiden Teams nicht, aber die Effektivität der Chancenverwertung erhöhte sich.
In der 51. Minute wurde dann der Spielverlauf von Piotr Zurawski völlig auf den Kopf gestellt. Bei einem langen Freistoß pennte die gesamte Hintermannschaft der Luhdorfer, sodass sich Zurawski die Pille schnappte und gegen den Lauf des Keepers zum 1-0 einschob.
Nun war der Bann gebrochen und auch Luhdorf wollte sich nicht bitten lassen. Keine 5 Minuten später, in der 55. Minute, war Hanstedt noch nicht wieder richtig sortiert und Niels Illmann nutzte ein Gewusel circa 7 Meter vorm Tor um den Ball sehenswert ins Eck zum 1-1 Ausgleich zu schlenzen. Wer nun dachte die Dämme im Luhdrofer Angriff wären endlich gebrochen rieb sich kurze Zeit später erneut verwundert die Augen. Denn zum zweiten Mal schaffte es Hanstedt quasi aus dem Nichts in Führung zu gehen. Mit einer Kopie des ersten Tores erhöhte Piotr Zurawski nach einem langen Ball auf 2-1 für seine Farben.
Irgendwie sollten die Erfolgserlebnisse für Hanstedt an diesem Tage aber nicht von langer Dauer sein. Denn nur 1 Minute später schlägt Franz Klaus mit einer wunderschönen Einzelleistung zum 2-2 Ausgleich zurück.
Hanstedts Pulver schien nun verschossen, sodass die restliche Spielzeit wieder einzig und allein den Hausherren gehörte. Zweimal konnten sie noch das Runde ins Eckige befördern – in der 71. Minute reagierte Franz Klaus bei seinem zweiten Tor des Tages bei einem Pressschlag im Strafraum am schnellsten und bugsierte die Pille in die Maschen. Den letzten Treffer ließ sich dann Niels Illmann nicht nehmen. Hanstedt warf noch mal alles nach vorne und wurde gnadenlos ausgekontert. Illmann schloss aus 13 Meter durch die Beine des herauseilenden Keepers ab und markierte den 4-2 Endstand.
Während Hanstedts Loest nach dem Spiel von vielen grünen Ohren auf Seiten seiner Jungs sprach und damit auf die schnellen Gegentore nach den Führungstreffern anspielte, sah Luhdorfs Steger das Spiel folgendermaßen: ,,Hanstedt hat uns heute lange Zeit geärgert. Sie haben gut verteidigt und gekämpft. Letztendlich haben wir aber auf Grund der spielerischen Überlegenheit und des Chancenpluses verdient gewonnen!“
MTV Luhdorf-Roydorf:
Hußmann (2,5), Özdemir (3), Mertke (3,5), Stelzer (3,5), Pein (3), Niklas Illmann (2,5), Sahar (2,5), Barnstedt (4) [ab 46. Jacobs (2,5)], Niels Illmann (1,5), Klaus (1,5), Randel (2,5) [ab 76. Rathje]
MTV Hanstedt:
Menke, B.Dreyer [ab 70. Sahling], Rettberg, Loest, Poppe [ab 80. Kuc], N.Dreyer, Meyer, Kaval, Zurawski, Bargmann [ab 73. Hahn], Gebauer
Tore:
0-1 Zurawski (51.), 1-1 Niels Illmann (55.), 1-2 Zurawski (60.), 2-2 Klaus (61.), 3-2 Klaus (71.), 4-2 Niels Illmann (88.)

MTV Hanstedt - TV Meckelfeld 1:3 (1:0)

(ZA) Der Aufsteiger aus Hanstedt empfing heute die Reserve vom TV Meckelfeld bei herrlichem Fußballwetter. Die erste Chance im Spiel hatten die Gäste durch einen Sobkowiak Freistoß in der 2. Spielminute. Doch der Ball verfehlte um wenige Zentimeter das Tor von Hanstedt Keeper Menke. Hanstedt versuchte von Beginn an mit langen Bälle die schnellen Spitzen Zurawski und Kaval zu füttern. In der zehnten Minute behauptet Zurawski ein solchen Ball, dringt mit einem schnellen Antritt in den Meckelfelder Strafraum ein und kann dort nur mit einem Foul gestoppt werden. Schiedsrichter Gando zeigt sofort auf den Punkt. Den fällligen Strafstoß lässt sich Dreyer nicht entgehen und schiebt zur 1:0 Führung ein. Fortan spielte dann jedoch fast nur noch der TVM, während Hanstedt weiter auf Konter lauerte. Die zahlreichen Meckelfelder Angriffe blieben jedoch ohne großen Erfolg. So scheiterte Krause ein ums andere Mal vorm gegnerischen Gehäuse. Der verdiente Ausgleich viel dann etwas kurios. Sobkowiak flankt von der rechten Seite scharf herein, doch der Ball landet nicht bei den Grünen, sondern bei Hanstedts Rettberg, der sehenswert aus der Luft ins eigene Tor verwandelt. Ein Eigentor der schöneren Sorte (34.). Kurz darauf kommt Krause nach einem Zweikampf im Strafraum Elfmeterreif zu Fall, doch diesmal ließ Schiedsrichter Gando die Pfeife in der Tasche. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Im zweiten Durchgang drückte dann Meckelfelds Zweite merklich auf´s´Gaspedal um die mittlerweile verdiente Führung heraus zu schießen. Doch wie im ersten Durchgang fehlte im Abschluss die nötige Konsequenz, so dass erneut eine kuriose Szene herhalten musste, damit Meckelfeld zum zweiten Treffer kam. Krause nutzt eine Unstimmigkeit in der Hanstedter Hintermannschaft und wird dann von Keeper Menke von den Beinen geholt. Strafstoß!!! Der zunächst mit Gelb verwarnte Torwart war ausser sich und wurde schließlich sogar wegen einer verbalen Unsportlichkeit mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Hanstedt ab der 56. Minute nur noch mit zehn Mann und Meckelfeld durch einen Behm Elfmeter mit 2:1 in Führung. Doch diesen Vorteil wusste der TVM in Folge jedoch nicht zu nutzen. Immer wieder unterliefen der Oldenburg-Elf im Aufbau unnötige Fehlpässe, so dass die Hanstedter trotz Unterzahl brandgefährlich bleiben. Doch auch bei den Roten fehlte dann im Abschluss die nötige Präzision. Die Entscheidung für Meckelfeld fiel dann wieder durch eine kuriose Szene. Großmann spielt auf linken Aussenbahn Karametulov an und dessen verunglückte Flanke landet im langen Eck des Hanstedter Tors. Das Spiel war entschieden. Kurz vor Schluss musste dann noch Meckelfelds Behm ebenfalls mit dem Gelb-Roten Karton den Platz verlassen, so dass beide Teams zumindest in Sachen Spieleranzahl ausgeglichen waren.

Am Ende gewinnt der TV Meckelfeld II verdient mit 3:1 gegen den MTV Hanstedt und landet somit zunächst im gesicherten Mittelfeld der Liga. Hanstedt bleibt dagegen auf einem Abstiegsplatz und muss nun in der nächsten Woche versuchen mal wieder zu punkten. 

 

MTV Hanstedt: Menke, Rettberg (ab 85. L. Poppe), Loest, M. Poppe (ab 78. Waweru), Dreyer, Meyer, Kaval,Zurawski, Bargmann (ab 56. Hahn), Gebauer, Wäder
TV Meckelfeld II: Tiedemann (2), Sürek (3), Behm (2), Röhner (3), Meißner (3) (ab 68 Klein (3), Gatzki (2,5), Miroci (2) (83. Lüders), Karameutlov (2), Sobkowiak (2), Gesing (2), Krause (2) (ab 70. Grossmann)
Tore: 1:0 Dreyer (10.), 1:1 Rettberg (ET)(34.), 1:2 Behm (58.), 1:3 Karametulov (68.)
Bes. Vork.:Gelb-Rot Menke (58.), Gelb-Rot Behm (85.)

TuS Fleestedt - MTV Hanstedt 1:2 (1:2)

Zurawskis Doppelschlag schockt die TuS!



(HT) Bereits am Donnerstagabend reiste die punktlose Brandenburg-Elf zum Vize-Meister nach Fleestedt. Nach der 8-1 Klatsche der Gäste gegen den VfL Maschen vom letzten Sonntag erwarteten die Zuschauer am Höpen einen deutlichen Heimsieg.

Von Beginn an war die taktische Ausrichtung der Gäste zu sehen. Tief stehen, Zweikämpfe annehmen und Nadelstiche nach vorne setzen. Somit musste der Gastgeber das Spiel machen, welches auf die beiden agilen Stürmer Tagac und Awuah ausgelegt war. Die Hanstedter Defensive stand kompakt, sodass es nur nach Standards gefährlich wurde. Nach einer Viertelstunde gab es die erste Torchance für Hanstedt zu verzeichnen. Bargmann setzte Kaval durch einen sehenswerten Lupfer in Szene, welcher jedoch am Torwart Guth scheiterte. Die Gäste schalteten in der 28. Minute nach einem Ballgewinn schnell um und erzielten durch Zurawski den Führungstreffer. Fleestedt war in der Phase geschockt, sodass nur kurze Zeit später Zurawski nach einen tödlichen Pass in die Schnittstelle von Meyer den Ball eiskalt in die Maschen drosch. Kurz vor der

Halbzeitpause blitzte die Klasse der Fleestedter Offensive auf. Tagac bediente Awuah, welcher Torwart Menke umkurvte und die Kugel über die Linie schob. Mit einer überraschenden 2-1 Gästeführung ging es die Kabine. 

Wie zu erwarten war, kam Fleestedt mit einer Menge Wut aus der Kabine. Die Gastgeber machten ordentlich Druck, sodass es zu mehreren gefährlichen Szenen kam. Mitte der zweiten Halbzeit rettete Gebauer auf der Linie im allerletzten Moment nach einem Kopfball. Des Weiteren kam es zu zahlreichen Freistößen, welche jedoch meist kläglich vergeben wurden. Da Fleestedt weit aufrückte, entstanden zahlreiche Räume für Hanstedter Konter, welche jedoch nicht richtig zu Ende gespielt wurden. Nach der gelb-roten Karte gegen Meyer in der 82. Minute vom guten Schiedsrichter wurde es hektisch auf dem Platz. Fleestedt warf nun endgültig alles nach vorne. Hanstedt kämpfte, warf sich in jeden Ball und zeigte endlich mal auch ein kreisligataugliches Zweikampfverhalten. Nach 4 Minuten Nachspielzeit hat der Aufsteiger aus Hanstedt nun auch endlich die ersten 3 Punkte auf dem Konto.

 

 

TuS Fleestedt: Guth - Niemann (ab 46.Häntsch), Eichelberg, Heske, Schwarzat, Kuhnke, Doruk, Kiremiricioglu (ab 70.Wentzien), Tagac, Davutoglu, Awuah (65. Singh)
MTV Hanstedt: Menke - Gerdau, Rettberg, Loest, Poppe (ab 84.Wawerau), Dreyer, Meyer, Kaval, Zurawski, Bargmann (ab 64.Wäder), Gebauer (ab 80.Hahn)

Tore: 0-1 Zurawski (28.), 0-2 Zurawski (32.), 1-2 Awuah (41.)

Zuschauer: 80 

Bes. Vork.: Gelb-rote Karte Meyer (82./Hanstedt)

MTV Hanstedt - VfL Maschen 1:8 (0:2)

(SCH) Die anscheinend leistungsfähigste Offensivabteilung der Kreisliga hat derzeit wohl der VfL Maschen. Sage und schreibe acht Treffer erzielten die Jungs von Cornehl und Tewes und demütigten damit einen schwachen Aufsteiger aus Handstedt, der mit einer solchen Leistung sicherlich große Probleme haben wird, die Klasse zu halten. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, ehe der Maschener Torhagel begann. Beide Mannschaften taten sich zunächst sehr schwer und mussten bei den Temperaturen zunächst feststellen, zu welchen Leistungen sie im Stande sind. Den ersten Treffer des Tages erzielte dann Dominik Zielke per direkten Freistoß. Nachdem er zuvor selbst gefoult worden war, legte er sich das Spielgerät zurecht und beförderte es in das von Menke gehütete Tor. Drei Minuten später war Düring mit seinem ersten Tagestreffer zur Stelle und erhöhte schon fast vorentscheidend zum 0-2. Hanstedt hatte nun schon fast nichts mehr zu melden, rettete sich aber noch in die Halbzeit. Nach dem erfrischenden Pausengetränk gingen die Mannschaften voller Tatendrang wieder ans Werk, doch von Hanstedt war nicht viel zu sehen und der VfL-Zug nahm jetzt erst so richtig Fahrt auf: Ein Doppelschlag von Milewski und Zielke in der 54. und 57. Minute gab dem MTV den endgültigen Knockout. Zwar konnte der Aufsteiger durch Kaval noch einmal verkürzen, doch der nächste Doppelschlag von Dürung folgte sogleich und der VfL ließ zu keinem Zeitpunkt mehr Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Den wohl schönsten Angriff des Tages vollendete Milewski zum 1-7 und kurz vor Ende der Partie setzte der eingewechselte Spuler mit seinem Treffer den Schlusspunkt. Beeindruckend an der Maschener Leistung war vor allem, dass fast jeder Treffer spielerisch vorbereitet wurde. "Wir haben uns zwar lange schwer getan aber am Ende ist der Sieg auch in der Höhe verdient." gab Maschens Co-Trainer Andreas Tewes nach der Partie zu Protokoll. Maschen bleibt damit die so ziemlich unberechnbarste Mannschaft der Liga. Wir sind gespannt, was das kommende Heimspiel gegen die SG Salzhausen-Garlstorf bringt. 

VfL Maschen: Langner (2), Nguyen (2), Kaireit (2), Voelz (2) (ab 75. Melingkat), Düring (1,5), Milewski (2), Saße (2) [ab 62. Spuler (2)], Kurkoutidis (2) [ab 46. Baude (2)], Stockbauer (2), Zielke (2), Lientschnig (1,5)

MTV Hanstedt: Menke, Dreyer (ab 62. Gerdau), Hahn, Rettberg, Loest, N. Dreyer, Meyer, Zurawski, Sahling, Bargmann (ab 46. Heinrichs), Gebauer (ab 46. Kaval)

Tore: 0-1 Zielke (35.), 0-2 Düring (38.), 0-3 Milewski (54.), 0-4 Zielke (57.), 1-4 Kaval (65.), 1-5 Düring (70.), 1-6 Düring (71.), 1-7 Milewski (82.), 1-8 Spuler (89.)

                                                                                   19.08.2012

MTV Hanstedt - SG SaGa 1:3 (0:0)

(HT) Die abgezocktere und reifere Mannschaft von der SG SaGa konnte das "Derby" in Hanstedt aufgrund einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei für sich gestalten. Die SaGa verhinderte damit einen Fehlstart, in Hanstedt hätte man sich den Saisonstart dagegen besser vorstellen können.
In der ersten Hälfte boten beide Teams viel Stückwerk an. Keine Mannschaft wollte zu viel riskieren, so dass die Zuschauer nicht all zu viele Torraumszenen zu sehen bekamen. Die SaGa zeigte noch nicht den nötigen Biss und der MTV konnte mit dem eigenen Ballbesitz leider nicht so viel anfangen. Nichtsdestotrotz kamen Kevin Meyer und Waweru zu zwei gefährlichen Aktionen für die Hausherren. Auf der Gegenseite zielte Chrischi Ramm "noch" vorbei. Am Ende ging es aber mit einem verdienten 0-0 Remis in die Pause.
Nach dem Wechsel kamen die Gäste besser und druckvoller aus der Pause. Die 1-0 Führung nach gut einer Stunde hatte sich die SG verdient und spielte der Salzhausener Elf in die Karten. Schulz bestrafte die Fehler in der MTV-Hintermannschaft eiskalt. Dietlmeier hatte sich zuvor klasse durchgesetzt und Schulz zum 2. Saisontor serviert. Beim 2-0 durch Martens sah dagegen MTV-Schlussmann Hahn nicht all zu gut aus und ließ einen Kopfballbogenlampe passieren. Mit dem 2-0 war die Vorentscheidung praktisch gefallen. Zu diesem Zeitpunkt konnten sich die Hausherren auch nicht wirklich befreien und für eigene Gefahr sorgen. Chrischi Ramm krönte dann eine starke zweite Hälfte der Gäste mit einem Tor des Monats. Aus weit über 40m knallte Ramm den Ball kurz hinter der Mittellinie direkt in den MTV Kasten - schade das LAFU-TV nicht dabei war! Damit war die Messe gelesen. Die Hausherren kamen nach einen schönen Diagonalball durch Danny Wäder noch zum Anschlusstreffer, mehr war dann allerdings nicht mehr drin. Die SaGa feiert damit einen verdienten Derbysieg und springt erst mal ins Mittelfeld der Tabelle. MTV-Coach Heiko Brandenburg fasste das Spiel wiefolgt zusammen: "...wir sind noch zu lieb für die Kreisliga. Wir müssen schnell lernen cleverer zu spielen und sollten zusehen solch einfache Fehler zu vermeiden. Nur Engagement alleine wird nicht auslangen..."! SaGas-Co. Andi Körner war natürlich zufrieden mit dem Ergebnis seiner Jungs, "die zweite Halbzeit war viel besser, damit können wir zufrieden sein. Wir haben einen langen Weg vor uns in dieser Saison. Wir haben aber auch gesehen, dass wir ohne die richtige Einstellung keine Chance haben..."! 



                                                                                      12.08.2012

TSV Eintracht Hittfeld - MTV Hanstedt 5:2 (1:0)

(TS) Die Eintracht aus Hittfeld ist der erste Tabellenführer der neuen Kreisligasaison nach einen hochverdienten Sieg gegen den Aufsteiger aus Hanstedt. Am Ende hieß es 5-2 für die auf der Alm beheimateten Gastgeber.

Das ist erst einmal Balsam auf die geschundene Hittfelder Seele. Vor der Saison wurde mit Rohloff ein neuer Trainer installiert (LaFu berichtete), was zwangsläufgig immer auch seine Zeit braucht. Aber anscheinend wurde in der Vorbereitung gut gearbeitet, sodass eine Handschrift bereits zu erkennen war.

Die Eintracht war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft, ohne anfangs richtig gefährlich zu werden. Der Aufsteiger versuchte das Spielfeld eng zu machen, um den schnellen Spitzen Haenel und Döring wenig Platz zu geben, was mal besser, mal weniger gut funktionierte.

So dauerte es dann bis zur 35 Minute bis die Heimannschaft den verdienten Führungstreffer erzielte. Alexander Gravert schloss eine schöne Kombination auf Zuspiel von Döring gekonnt ab. Mit dem knappen, aber verdienten 1-0 ging es dann auch in die Halbzeit. Auch in Hälfte zwei anfangs ein unverändertes Bild. Die Hittfelder immer wieder mit gut einstudierten Angriffen und zu Beginn dann auch mit der nötigen Effizienz. Erst verwandelt Döring in der 47. Minute einen Freistoß direkt, kurz darauf trifft Schlitzohr Steffen Haenel zur beruhigenden 3-0 Führung (55.). Als ob der Aufsteiger das gebrauch hatte, fingen sie sich an zu wehren. Sie waren plötzlich griffiger und nahmen die Zweikämpfe besser an und versuchten ihrerseits die Hittfelder Abwehr unter Druck zu setzen. Nach einem Freistoß kurz hinter der Mittellinie, der auf den linken Flügel geschlagen und von dort per Kopf direkt weiter in den Strafraum gebracht wird, steht Bastian Dreyer goldrichtig und muss nur noch einschieben (62.). In der Situation war die Hittfelder Abwehr nicht im Bilde und musste auch den ersten Gegentreffer der Saison schlucken. Der Gast versuchte weiter alles, leider fehlten dann oftmals die spielerischen Mittel, um die Abwehr der Heimelf ernsthaft in Gefahr zu bringen. So war es dann dem eingewechselten Julian Müller vorbehalten den alten Abstand wieder herzustellen. In der 70 Minute war er zur Stelle, als Menke einen Schuß von Haenel nur noch prallen lassen konnte und schob zum 4-1 ein. Aber noch immer war das nicht das Ende der Fahnenstange. Die engagiert kämpfenden Hanstedter verkürzten nochmal durch Bastian Dreyer zum 2-4 (76.), ehe Steffen "Kackadu" Haenel mit seinen zweiten Tor den Schlusspunkt unter diese Partie setzte. Nach einem von Gravert läuft Haenel alleine auf den Torwart zu und überlupft Menke gekonnt. Tolles Tor, toller Abschluss für das Spiel mit einem verdienten Sieger, was auch Gäste Coach Brandeburg bestätigte:"Verdienter Sieg der Eintracht. Sie waren über ihre Spitzen Döring und Haenel immer gefährlich. Wir haben gesehen, dass wir noch viel Arbeit vor der Brust haben, um in dieser Liga bestehen zu können. Wir müssen versuchen die leichten individuellen Fehler abzustellen und immer weiter lernen. Obwohl das Ergebnis recht deutlich ist, bin ich zufriedener als vorherige Woche beim Pokalaus. Die Leistung war engagiert, aber Hittfeld scheint sich im vergleich zur letzten Saison auch stabilisiert zu haben. Von daher alles in Ordnung. Wir haben jetzt zwei Heimspiele vor der Brust, bei den wir anfangen sollten zu punkten." 

 

                                                                                 05.08.2012